Und mit der Truppe aus der „ARD“, welche sich den Claim (Slogan) „Wir sind Eins“ gegeben hat, im Übrigen auch kein Stückchen besser. Eigentlich ist es ein Witz, was beide Sendeanstalten in ihren Werbesprüchen, auch genannt Reklame, da an einem Paradoxon, welches man getrost als Paralleluniversum bezeichen könnte, hingelegt haben!

Das Bundesverfassungsgericht betonte in seinem vierten Rundfunkurteil von 1986 den inhaltlichen Grundversorgungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Demnach werden von ihnen die ungekürzte Darstellung der Meinungsvielfalt und ein inhaltlich umfassendes Programmangebot verlangt.[1] Das Bundesverfassungsgericht sah die Wahrnehmung dieser Aufgabe als essentielle Funktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die demokratische Ordnung ebenso wie für das kulturelle Leben in der Bundesrepublik Deutschland an. Die Grundsätze dieses Rundfunkurteils gelten in unveränderter Form noch heute.“ (Quelle: BPB, Bundeszentrale für politische Bildung)

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Was ja wohl vor dem Hintergrund der ganzen Berichterstattungen definitiv ein Witz ist; egal, was das BVerfG dazu grundsätzlich ge- oder sollte man besser schreiben: wozu man die Bevölkerung verurteilt hat?! Insofern sei dieses Thema und die Kritik mal an beiden „Anstalten“ aufgegriffen, so z.B. am Thema einer unkontrollierten Einwanderung.

ZDF

„Die Ersten werden die Letzten sein“ – so sagt es wohl der Volksmund. Und so machte sich das ZDF wohl absichtlich zu einem König unter den Einäugigen. Das erkannte u.a. auch die „FAZ“ und schrieb in Person des Journalisten Michael Hanfeld den folgenden Artikel:

Kopflos in der Flüchtlingskrise

Mit dem Zweiten sieht man schlechter: Das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist in der Flüchtlingskrise vor allem für Durchhalteparolen zuständig. Es beweist dabei, warum es der Politik so lieb und teuer ist.

Und der Autor legt dar, wie man in der aktuellen Situation durch das Weglassen von Informationen eine ganze Gesellschaft desinformiert – und ihnen dieses per „Durchhalteparolen“ aufnötigt. Wie urteilte das BVerfG noch mal im Jahr 1986? Es benannte die:

„Wahrnehmung dieser Aufgabe als essentielle Funktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die demokratische Ordnung …“

Loriot, so er denn noch leben würde, hätte wohl gesagt: Ah ja! Und so ist es denn auch, die neutrale Berichterstattung wird konterkariert durch „einen positiven Dreh“ (Michael Hanfeld, FAZ) oder durch, wie der Autor im selbigen Artikel schrieb, offenbar ausgeblendete Unterlassungen, denn es:

„wird ein Facebook-Post der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern verlesen, der besagt, dass es angesichts des Flüchtlingzuzugs nicht mehr Kriminalität gebe; wird die Sonderkommission in Braunschweig nicht erwähnt, die Kriminalität unter Flüchtlingen untersucht …“

Der obige Link führt zu einem Atikel im „Focus“, denn unsere ‚Zweite Wahl‘, die sich lieber ein Auge zuhält, fand das in der Tat und bisher nicht erwähnenswert. Man lässt solche Ergebnisse halt einfach unter den Tisch fallen – und verkauft den Rest als vorgeblich gut recherchierte Resterampe. Der „Billige Jakob“ eben.

Wenn es um das Thema News verkaufen geht, dann darf eine andere Gruppe auch nicht fehlen – denn das war noch nicht Alles; man hat ja noch die:

ARD

Denn der feministische Gruppenclan aus vielen Sendern versucht sich erst gar nicht an einer bidirektionalen Sicht, sondern geht ebenfalls einäugig strahlend durch die Welt(geschichte); als das Erste sozusagen.

http://www.ard.de/image/241102/16x9/4788447747648066784/512

Der, sehr geschätzte Giselher Suhr, der in diesem Blog schon einen eigenen Beitrag bekam, als er über die SZ und das Abschalten der Kommentarfunktion mit Einzelfreigabe schrieb, konstatierte neben seiner berechtigten Kritik an den privatfinanzierten Medien aktuell folgendes in der Zeitschrift „Junge Freiheit“ über die Öffentlich Rechtlichen:

Das Vertrauen schwindet

Die „Tagesschau“ hat es wieder getan. Durch einen kleinen Filmschnitt große Propaganda-Wirkung erzeugt. Eine mickerige Lichterkette in Berlin „für Flüchtlinge“ wurde mit über zehn Jahre altem Material aufgemotzt. Gezeigt wurde ein Bild von 2003, als über hunderttausend Menschen gegen den Irak-Krieg demonstrierten.

Wie man mit Bildern und Filmschnitt lügen kann, das weiß man bei ARD-aktuell nicht erst seit gestern.

Offenbar ist man sich also auch dort nicht ‚uneins‘, was den Verfassungsauftrag des letzten Jahrtausends anbelangt, sondern kopiert bei den ARD die Einäugigkeit auch ohne Vorhalten eines Fingers vor die Augen – denn dann würde man dort wohl garnichts mehr sehen können, wäre also sozusagen der Blinde unter den Einäugigen.

Man darf sich also, nicht nur in diesem Zusammenhang, fragen, wo diese Desinformationspolitik eigentlich noch hinführen soll.

Deutschland steht vor dem Scherbenhaufen einer merkelianischen Regierungszeit von etwa 10 Jahren, brav unterstützt durch das, was manche Leser als die so genannte „Lügenpresse“ bezeichnen mögen, andere hingegen diese eben schlicht nur noch  „Systempresse“ nennen – oder eben als eine Ausgabe der „Aktuelle Kamera“ der Neuzeit titulieren.

Und wahrscheinlich wird ein, sich selbst beweihräuchernder Oliver  Welke in der aktuell gerade laufenden „Heute Show„, das Ganze auch noch total lustig finden.

Nun gut: Ein ZDF macht sich zur ARD und die Bevölkerung sieht Vieles
– nur eben nichts Besseres!

PS: Die „Nachdenkseiten“ mit einem  Interview zum selben Thema:

„… ich meine sie allesamt und nehme auch die sogenannten alternativen und linken Medien mit in die Kritik. Sie betreiben aktuell eine „Gesinnungsschreiberei“, die kaum noch auszuhalten ist. Praktisch niemand wendet mehr die einfachsten Regeln des Journalismus an. Also etwa, die andere Seite zu hören und eigene Fehler richtigzustellen.

… Warum werden ARD und ZDF nicht einer Qualitätskontrolle unterzogen? Jeder kann da inzwischen den letzten Müll verbreiten, ohne dass das Konsequenzen für ihn hat.“

(Gaby Weber, freie ARD-Korrespondentin)

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