Die Gerechtigkeit und ihre heimlichen Feinde

Eigentlich reblogge ich ja wirklich selten. Aber dieser Artikel von „Der nachdenkliche Mann“ ist es wert, möglichst breit gestreut zu werden.

Denn er zerlegt nicht nur die Bigotterie des (aktuellen) Feminismus‘, sondern beschäftigt sich auch mit den politischen Rahmenbedingungen und dem zweierlei Maß, mit wechem hier gemessen wird.

Der nachdenkliche Mann

Irgendwann war da dieser Moment, in dem mein Glaube erloschen war. Der Glaube daran, dass der Feminismus wirklich die Gleichberechtigung der Geschlechter will. Oder andersherum: Der Glaube daran, dass diejenigen, die sich heute als Feministinnen ausgeben, wirklich Feministinnen sind.

Prolog

Ich stamme aus einer ziemlich einfachen Familie. Meine männlichen Vorfahren waren zum Beispiel Kraftfahrer, Bahnarbeiter, Stellmacher oder Bergmänner, die weiblichen meist Hausfrauen, oft mit einem Nebenverdienst als Kellnerin, Näherin oder Erntehelferin, weil das Geld sonst einfach nicht gereicht hätte. Und zu einem gewissen Grad waren sie bis weit in die Nachkriegszeit hinein alle Selbstversorger: mit einem Obst- und Gemüsegarten und einem Stall mit ein paar Hühnern und einem Schwein. Die klassische Klientel der SPD also.

Und soweit ich weiß, waren sie nie besonders politisch, haben aber alle immer SPD gewählt. Denn die stand ja für die kleinen Leute ein. Bis dann irgendwann die Grünen kamen, die auch hin und wieder…

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München, am 22. Juli 2016

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Genau vier Monate nach den furchtbaren Anschlägen in Brüssel am 22. März, geht es leider weiter. Und wieder richtet sich die Gewalt gegen unschuldige Menschen oder wehrlose Kinder (aktuell: 5 ermordete Teenager).

Es macht sprachlos und traurig, was am gestrigen Tag in München geschah. Und alle weiteren Worte dazu wären unpassend, außer vielleicht noch diese:

Gedenken wir Alle derer, die heute grundlos niedergemetzelt wurden.

Was für ein erneuter Irrsinn!

Es bleibt zu hoffen, dass wenigstens jetzt, diese unselige Renate Künast
und sei es nur einmal im passenden Moment, einfach mal ihren Mund hält.

„Auch Männer haben Migräne“

So, oder in dieser Art, liest man es immer, wenn neben dem „Volksleiden“ einer Depression über das Frauenleiden Migräne gesprochen wird. Und die Hauptopfer sind -so selbstverständlich- und wie immer: das weibliche Geschlecht.

Nun lässt sich zwar immer weniger deckeln, dass u.a. auch viele Männer unter Depressionen leiden, nur eben mit dem kleinen und nicht feinen Unterschied, dass bei Ihnen die Symptome gänzlich andere sind (wie z.B. eine erhöhte Aggressionslage, Alkoholmissbrauch, etc.), welche nicht als solche erkannt werden, da Männer ja nun mal so sind – also mithin die Dunkelziffer der unerkannten und nicht korrekt  diagnostizierten Betroffenen recht hoch sein dürfte. Experten sprechen hier schon teilweise von einer Gleichverteilung beim Sexus.

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MÄNNER LEIDEN LEISE

Dessen ungeachtet, bleibt es in den Medien und Postulaten der erhältlichen „Frauen-Gesundheitsberichten“ bei einer besonderen Zuordnung der Betroffenheit auf die Frau.

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Frauen: Schlachten im String-Tanga

Es gibt Dinge, die sind so unglaublich, dass man sie kaum nachvollziehbar machen kann – selbst, wenn diese Schwarz-auf-Weiß vor einem stehen. Es sind solche ‚Offenbarungen‘, die einen nachdenklich zurücklassen.

Denn hier geht es zwar um einen natürlichen Vorgang, der Tag für Tag im Tierreich vorkommt und in den Schlachthöfen aller Welt vollzogen wird. Nur: Dabei geht es um den Nahrungserwerb bzw. das Zurverfügungstellung von Fleisch für die Menschen, die solches noch essen und nicht stolz am Veggieburger kauen bzw. die Gemüsesalami zu sich nehmen. Damit soll nun ausdrücklich niemand diskreditiert werden, der überzeugter Veganer oder Vegetarier ist und man sollte hoffen, dass dieses vice versa ebenso gilt!

Hier geht es um etwas vollkommen Anderes. Nämlich um die Verquickung von der Lust am Töten und den damit verbundenen sexuellen Gefühlen.

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Maas, Schwesig, Merkel – kann das weg?

Nun ja, diese Frage ist wohl eher rhetorischer Natur, bedarf aber wohl daher einer gründlicheren Betrachtung. Und man könnte den Personenkreis durchaus auch ergänzen, um so einige ‚Koryphäen‘ in dieser, ihrer so bezeichneten, „besten Bundregierung aller Zeiten“ – aber das soll auch nicht das Thema sein. Weiterlesen

Emanzipation mit der Keule

Holla, die ‚Waldfee‘ – sie kommt jetzt über uns. Weitestgehend unbemerkt und daher wenig kommentiert, fordert eine Barbara Steffens („Grüne“) jetzt im sg. Öffentlichen Dienst nun den ‚totalen Krieg‘. Zielgruppe: Männer, die nach ihrer eigenen Einschätzung immer noch patriarchal herrschen und dort bevorzugt befördert werden:

Kommt jetzt die Emanzipation mit der Keule?

Die Gleichstellung im öffentlichen Dienst kommt kaum voran. Rot-Grün will das bald ändern, notfalls erzwingen. Das sorgt vielerorts für Widerstand – und sogar für Panik unter den Betroffenen.

[..] Für eine Sekunde lässt Barbara Steffens ein Lächeln über ihr Gesicht huschen. Dann steckt sie sich ihre Brille ins Haar. Und kündigt die große Schlacht an. Ja, sie sehe den „Sturm“ bereits kommen. „Massiv“ werde er sein. Es werde Klagen und Prozesse gegen ihre Politik geben, raunt Steffens. Doch durch diese „ganz besonders heftigen Diskussionen“ müsse man durch.

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„Liebe dich selbst“

denn sonst tut es bestimmt keiner. Dies‘ scheint das Mantra des heutigen Feminismus‘ zu sein, weil er zunehmend isoliert ist und auch so wirkt.

Seien es die hilflosen Wortbeiträge dazu oder der peinliche Versuch, dass Ganze wieder auf den „bösen weißen Mann“ zu projizieren (#imZugPassiert). Oder mögen es so selbstverachtende Kommentare zu Bomber Harris, der es bitte „noch einmal tun soll“ (Bomber-Harris – „Do it again“), sein.

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So weit, so schlecht. Aber wir leben in einer dynamischen Gesellschaft, wo die Menschen (glücklicherweise) anders ticken, als das noch vor einem Jahrzehnt so war. Das ist sicherlich bitter für diese ‚Betroffeninnen‘-Frauen, die ja sonst nicht mehr viel vorzuhaben scheinen – in ihrem klein wirkendem Leben:

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Warum eigentlich dieses Blogbild?

Ich bekam mal den Hinweis, dass dieses Foto auf dem Pier oder ‚Laufsteg‘ etwas merkwürdig anmutet, vor dem Hintergrund dieses Blogs. Nun ja, das mag sogar sein, aber diese Anmutung ist auf dem zweiten Blick in meinen Augen nicht so, wie es sich im ersten Augenblick darstellen mag:

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Warum also nun dieses Foto als Wiedererkennungsfaktor? Da läuft eine einsame Frau in Lumpen und mit einem vollen Sack (voller Pfandflaschen?) der Kamera entgegen, während ihr ein Paar entgegenkommt, wo die Frau dem sichtlich betagten Mann unter die Arme greift.

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Der himmlische Gentleman

Ach du liebe Güte! Als reiche es nicht, Männer über Jahrzehnte zu beschimpfen, müssen dieser nun auch noch den devoten „Diener“ machen – oder was?

Die selbst ernannte „Dame von Welt“, Ulrike Walker, auch gerne als die Weiterdenkerin sich selbst bezeichnend, schreibt aktuell auf „Freie Welt“ über den Gentleman und ritterlichen Galan.

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Na prima, nun hat man diesen über Jahre geohrfeigt und der hält noch nicht mal mehr die Tür auf; oder wie? Denn Madame gelüstet es nach dem unterwürfigen Engel, der nun wieder rundherum für sie sorgt (aka „He for She“ / E. Watson): Weiterlesen

AfD: Durchgeknallt und dämlich?

Auf seinem Blog „Man-Tau“ schrieb Lucas Schoppe, im Artikel Kernschmelze über den Januar dieses Jahres. In diesem lesenswerten Rückblick auf einen furchtbaren Monat gab es u.a. auch ein Zitat, das wohl übel aufgestoßen ist (es ging um die Absage der ÖR an die AfD zur Elefanten-Runde in RP und BW):

„Diese – trotz aller Durchgeknalltheit der AfD – undemokratische Entscheidung ist zwar mittlerweile modifiziert worden, gleichwohl haben sich auch hier Massenmedien als einseitig, politisch gesteuert und unzuverlässig präsentiert.“

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Denn es gab dazu eine Diskussion, die sich mit der oben genannte Aussage auseinandersetzte. Vorausgegangen war dem ganzen ein ‚Schiessbefehl‘ von Frau von Storch als u.a. Beleg für diese „Durchgeknalltheit“. Der Kommentator @xyz schrieb dazu eine lange Antwort, die nicht untergehen sollte:


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