Mal wieder ein Beitrag über das Thema Frühsexualisierung von Kindern. Aktuell versuchen ja die Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg, es NRW und Baden-Würtemberg gleichzutun.

Es wurde hier, hier und dort ja schon mehrmals kommentiert, was man aktuell auf die Kinder los lässt.

Heute Nordrhein-Westfalen, BW und morgen ganz Deutschland?

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Nun, es bildet sich immer mehr Widerstand, der teilweise ignoriert, niedergebrüllt oder von einer Regenbogen-Antifa-Melange -geknüppelt wird.
Der Verein „Demo für Alle“ fasst die aktuelle Situation so zusammen:

Hin und wieder gibt es einen Papa und eine Mama

[..]Im Methodenschatz „Echte Vielfalt unter dem Regenbogen“ geht es um Homosexualität, aber auch um Leihmutterschaft, Geschlechtsumwandlung und Polygamie. Die klassische Familie aus Vater und Mutter und Kinder, in der mehr als dreiviertel aller Kinder aufwachsen, wird nur noch als eine von vielen Möglichkeiten des Zusammenlebens dargestellt.

So heißt es in einem Diktattext für die dritte Klasse: „Hin und wieder gibt es einen Papa und eine Mama” (…) „Meine Mama Loris kommt aus Dänemark und hat dort Samenzellen von einem netten Mann bekommen. Dann bin ich in ihrem Bauch aufgewachsen. In Deutschland hat mich dann meine Mama Dani adoptiert“. Und weiter: „Zusätzlich zu meinen Eltern gibt es in meiner Familie noch Robin und Noa. Robin ist die Liebste meines Papas und Noa ist die beste Freundin meiner Mama.“

Ein Kommentator schrieb sarkastisch überzogen dazu eine Persiflage, welche die ganze Bigotterie unserer Erziehungswissenschaftler (mit finanzierter Unterstützung durch den „den Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein“) so zusammenfasste:

“Wenn mein Papa von der Arbeit kommt, geht er immer in Badezimmer, um zu duschen. Wenn er dann wieder herauskommt, hat er immer einen ganz langen Mantel an. Dann zieht er sich nur noch seine Schuhe aus und geht hinaus in den Stadtpark. Dort geht er spazieren, so wie viele andere Menschen.

Wenn ihm Frauen oder Kinder entgegen kommen, schlägt sein Herz bis zum Hals, denn mein Papa ist Exhibitionist. Er freut sich immer ganz doll, wenn er seinen Mantel aufmacht und die Leute ihn nackig sehen. Er sagt, sie rennen dann immer alle schreiend weg.

Viele Leute finden es falsch was mein Papa macht, aber Papa sagt, die haben alle keine Ahnung …“

Nun, die Analogie mag übertrieben klingen, birgt aber im Kern mehr Wahrheiten, als es unseren queerverliebten Genderisten lieb sein dürfte. Allerdings schlägt der SHZ, „Schleswig-Holsteinischer-Zeitungsverlag“, in eine ähnliche Kerbe:

„Eine erste Fassung des vom „Petze-Institut für Gewaltprävention“ entwickelten „Methodenschatzes“ für Grundschulen ist allerdings durchgefallen. In dem unserer Zeitung vorliegenden Papier mit dem Titel  „Echte Vielfalt unterm Regenbogen“ geht es um Homosexualität ebenso wie um Leihmutterschaft, Geschlechtsumwandlung oder Polygamie.
[Anm. Emannzer: hier das Papier]

In einer Passage waren Familien aus Vater und Mutter und Kind gleichsam als Randerscheinung dargestellt worden.“

Wohlgemerkt: Es geht um die Sexualisierung von Grundschulkindern – und nicht um einen Diskurs unter entwickelten Erwachsenen bzw. einem Disput von Eltern mit einigen Ideologen aus Bildung und Wissenschaft.

Daher ging wohl auch in der freien und Hansestadt Hamburg neulich die Post ab, als ein Verein, der ähnlich gegen dieses Thema demonstrierte, von Gegen-Demonstranten angegriffen wurde – und man dabei vermutlich und sich dessen wohl bewusst, die Verletzung einer 15-jährigen in Kauf nahm:

„Rund 600 linksgerichtete Gegendemonstranten haben am Samstag in Hamburg eine Demonstration von Eltern gegen den Sexualkundeunterricht an Grundschulen behindert und gestört. Sie hätten versucht, die rund 150 Teilnehmer der Eltern-Demo auf ihrem Weg vom Hauptbahnhof zum Rathaus immer wieder zu blockieren, sagte ein Polizeisprecher. Die Gegendemonstranten hätten zudem mit Schneebällen, Böllern, Flaschen und anderen Gegenständen geworfen. Eine 15-jährige Teilnehmerin der Eltern-Demo habe dabei eine Kopfplatzwunde erlitten.“

Und bist du nicht willig – so (ge)brauche ich Gewalt!

Kinder muss man halt manchmal zu ihrem Glück und zur Toleranz zwingen; notfalls wohl auch so – und jeder mag sich seine eigene Meinung dazu bilden.

Was in diesem Zusammenhang dem Blog „Gay West“ hoch anzurechnen ist, ist seine Distanzierung von solchen Vorgängen, auch wenn der Autor diese Bildungspläne befürwortet.

Der Blog „Femokratie“ griff im Zusammenhang mit einem aktuellen Artikel über „feministische Kollateralschäden“ einen Hinweis über die „Vielfalt unterm Regenbogen“ auf, zu dem man ein Dokument findet, was im letzten Absatz des Beitrages verlinkt ist.

Und beim Blog des Jahres, „Kritische Wissenschaft“ nahmen sich Michael Klein und Heike Diefenbach der Thematik unter anderem mit Bezug auf folgendes Beispiel an. Eines, welches zeigt, was man in den Schulen aktuell so gerade auf die Kinder niederprasseln lässt (Anm: Per Klick auf das Vorschaubild wird der Text lesbar – Eltern vom Grundschulkindern der genannten Bundesländer sollten diesen sogar lesen):

RegenbogennormalitaetLetztgenannter Blog prägte in seinem Artikel übrigens einen neuen Begriff:

„Die Deutsche Demokratische Wende (DDW) [..] sieht Minderheiten der Mehrheit vorschreiben, was sie zu tun oder zu lassen haben, ganz so als hätte die Mehrheit beschlossen, sich dem Diktat der Minderheit zu unterwerfen.

Nun ist das, was in Demokratien beschlossen und in Gesetze gegossen wird, das Ergebnis von Aushandlungsprozessen zwischen Vertretern unterschiedlicher Interessen, im günstigsten Fall, im ungünstigsten Fall ist es das Ergebnis einer Interessen-Hegemonie, d.h. davon, dass es bestimmten Interessenvertretern gelingt, ihre Interessen quasi nach Belieben durchzusetzen.

DDW zeichnet sich durch eine derartige Interessen-Hegemonie aus. Es ist wirklich erstaunlich, wie es einem kleinen Häuflein gut organisierter, vermeintlicher Vertreter der Interessen von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gelungen ist, ihre Interessen bis in Grundschulen hinein und gegen den Willen vieler Eltern durchzusetzen …“

Es wirkt mittlerweile wie Einfalt, statt Vielfalt! Eine Minorität von etwa zwei Prozent der Bevölkerung tyrannisiert mit -staatlicher Unterstützung- ein ganzes Land und geht konzentriert auf diejenigen los, welche sich am wenigsten wehren können: Kinder!

Und erklärt Familien zur Marginalie

Man könnte auch vom bezahlten Minderheitenterror sprechen. Abschließend dazu einen Leserbrief einer Frau zu einem Fokusartikel über die Auswüchse der s.g. Gegendemo in Hamburg:

Unsere Linken merken gar nicht, wie sie sich selbst widersprechen. Einerseits großes Getue um Kinderrechte, andererseits Sexualisierung noch im Kindergarten und, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, Hass auf Eltern, und Väter ganz besonders: Männer sind ja Schweine…

Linguistisch blödsinniger Genderwahn, LBGT als Lebensideal, doch gleichzeitig wird der Islam hofiert, wo man sich karnickelartig vermehrt, Frauen unterbuttert und Homosexuelle aufhängt. Dazu noch Umweltschutz, insbesondere in Form veganer, glutenfreier Urkost in Form frischen FLUGobstes, da Flugzeuge bekanntlich Mutter Natur besonders gut tun, und Anbeten der PeTA, die jährlich fast alle aufgenommenen Tiere tötet…

Und die halten das für schlüssig und kongruent! Nein! Man sollte solch armen Irren keinerlei Plattform mehr geben!“

(Via „Alles Evolution“ gefunden).

In der Ökonomie spricht man übrigens vom einem  „negativen Grenznutzen“ (oft auch als „Gossensches Gesetz“ bezeichnet), wenn man es übertreibt. Es kann angenommen werden, dass dieser mittlerweile mehr als erreicht ist.


Nachtrag: „Sex ist die neue Algebra“ (Focus, Kisslers Konter vom 17.12.2014):

„Der hannoverische Landtag hat beschlossen, dass künftig in allen Jahrgängen und allen Fächern „geschlechtliche Identitäten“ behandelt werden müssen. Doch was als Fortschritt erscheint, ist ein Rückfall in die Zensur und die staatliche Bevormundung – auf dem Rücken der Kinder.“

Und noch ein Nachtrag: „Ich bin kein Regenbogenkind„, von Adrian, Gaywest:

„Ohne den “Methodenschatz für Grundschulen zu Lebens- und Liebesweisen” im Einzelnen zu analysieren, möchte ich hier meine ersten Gedanken niederschreiben, die mir beim Lesen durch den Kopf gegangen sind:

Gut gemeint, aber: übertrieben, unrealistisch, aufdringlich.“

Agens hat sich des Themas auch angenommen: „Frühsexualisierung:

„Ein Trojaner vorbei an den Eltern

Mit einem haben die rot- grünen Landesregierungen in den letzten 10 bis 20 Jahren nicht gerechnet: Widerstand. Den haben Stuttgarter Politiker  im letzten Frühjahr erfahren. Bürger unterschreiben Petitionen, gehen auf die Straße, und ein Leitmedium deckt mit mehreren Artikeln die Hintergründe der frühen Sexualisierung von Grundschulkindern auf. Politik muss sich nun nolens volens der Öffentlichkeit stellen. Und das tat sie erst fast hilflos und dann aber den „Gegner“, das heißt die Bürger, diffamierend und beleidigend. Von Debattenkultur keine Spur. Der Bürgerwillen mit Zig-Tausenden von Unterschriften unter Petitionen wurde einfach als nicht relevant in den Landesparlamenten durchgewunken. Wie konnte das passieren?“

Auch die „taz“ hat das Thema aufgegriffen: „Sexualpädagogik hat Grenzen

„Sexualpädagogik muss besonders sensibel mit den Grenzen von Intimität und Scham von Schülerinnen und Schülern umgehen. Dieser Leitgedanke sollte für alle von ihr verwendeten Methoden gelten. Hier setzt meine Kritik an dem von Elisabeth Tuider durch ihr Buch „Sexualpädagogik der Vielfalt“ zur Diskussion gestellten Ansatz an. Wenn beispielsweise Schülerinnen und Schüler in ihrer Klasse über ihre eigenen sexuellen Erfahrungen sprechen sollen, ist das grenzüberschreitend und nicht akzeptabel.“

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