Tja, Kinder zeugt man eigentlich gemeinsam – und in Liebe miteinander. Wie schnell daraus etwas Anderes werden kann, wird leicht ersichtlich, wenn man „Liebe“ und „Lüge“ substituiert. Oder auch nicht, dass es ein Kind der Liebe ist, sondern eben eines, das auf egozentrischen Lügen aufbaute.

Um mal von dem Thema Flüchtlinge (aka Invasoren, Feiglinge oder den so genannten Scheinasylanten) weg zu kommen, nun zu einem Kernthema, u.a. dieses Blogs:

Da wird ein Mann von seiner Frau oder Partnerin als Samenspender missbraucht und man staune – die „Süddeutsche“ berichtete sogar im April darüber: „Vater ohne Kind“. Natürlich nicht ganz so, wie gedacht – und indirekt, aber immerhin:

„Als Samenspender missbraucht“

Peter Kees hat einen Film über sich gedreht, genauer über die vergangenen drei Jahre und vier Monate seines Lebens. Anfang 2013 wurde er Vater. Die Mutter der gemeinsamen Tochter verließ ihn allerdings noch vor der Geburt und brach den Kontakt ab. Weil er diese Situation kaum ertragen konnte, begann er sich selbst zu filmen. Herausgekommen ist eine Dokumentation über eine missglückte Vaterschaft. Hier ist seine Geschichte

Der Verein „Archeviva“ berichtete darüber, mit der Überschrift: „Frohe Ostern“, was zwar nicht zur Vorweihnachtszeit passt, aber so aktuell, wie im Fühjahr ist:

Geht das gut ? ER sucht Liebe, Wärme, Geborgenheit. SIE ist sex- und geltungssüchtig.

– Oder: Was sagt beispielsweise die Mutter eines Jungen ihrem Sohn, wenn dieser je erfahren sollte, dass ein Mann ihn nach der Geburt auf die Arme genommen hat, der gar nicht sein Vater war?

– Wie geht es den Vätern, wenn sie erfahren müssen, dass der Sohn, den sie im Kreißsaal entgegennahmen nicht ihr eigenes Kind ist

Mit welchen Raffinessen Frauen betrügen und lügen, um materielle Absicherung und Prestige für ihr Leben – durch das Erzeugen von Kindern und damit verbunden durch das Hintergehen von Männern – zu erlangen, dazu finden sich im Internet in den letzten Jahren immer mehr Veröffentlichungen.

Nun gut, vor dem Hintergrund einer Zwangsvaterschaft ist dieses Zitat natürlich verständlich, vor allem, wenn es sich um s.g. Kuckucksväter („mit Kind und Kegel“) handelt. Allerdings gibt es auch genügend Beispiele, die aufzeigen, dass die „Pille mit Absicht vergessen“ durchaus auch leibliche Väter treffen kann. Und die Frage bleibt im Raum stehen: Warum erfüllen Männer …?

ALS SAMENSPENDER MISSBRAUCHT

Na ja, warum tun (sie sich) das (an)? Die Frage ist durchaus berechtigt. Vielleicht, weil dieser ungehobelte Kerl, der bei manchen Frauen maximal zwischen einer Amöbe und einem Zwergschimpansen mit Gorilla-Attitüde rangiert, immerhin zu einem noch zu nutzen ist: Nämlich als Zuchtbulle für die eigenen materiellen Bedürfnisse und als Melkkuh, die einem ein auskömmliches Leben bescheren könnte, wenn denn genug Geld auf seiner Hohen Kante liegt.

Ansonsten ist er nach dem Zeugungsakt, ohne Befruchtungsabsicht, eigentlich zu nichts mehr zu gebrauchen, außer, um ihn endlich komplett aus der angeblichen Unzertrennlichkeit zwischen Mutter und Kind endgültig heraus kicken zu können.

Und, so schrieb die, bereits zitierte SZ ja im April schon über Männer wider Willen oder Väter, denen man einen (ungewollten) Nachwuchs unterschob. Dabei waren die Gefühlswelten des Kindes wohl egal, die des Vaters ohnehin:

Vater ohne Kind

„Es müssen andere zwischenmenschliche Lösungen Eingang in eine kaputte Gesellschaft finden als die bisherigen, die weitestgehend versagten.“

Das heißt, Frau hat sich ihr egozentrisches Bedürfnis erfüllt, der Papa darf aber zahlen – und was aus dem gemeinsamen Kind wird, ist vollkommen irrelevant, da beide ihre Schuldigkeit getan haben – zu Muttis Wohlergehen.

Man mag gar nicht darüber nachdenken, was das für ‚Kollateralschäden‘ auf mindestens zwei Seiten hinterlässt, nur um einer Person ihren größten Wunsch zu erfüllen. Interessiert es solche Narzisstinnen überhaupt? Vermutlich nicht.

Das mag sicherlich schwarz-weiß gezeichnet sein. Daher auch diese, eher provokante Übertreibung in der Einleitung. Denn ganz sicher sind nicht alle Menschen so. Dennoch gibt es einige, die halt doch so ticken. In der sich auflösenden DDR gab es sogar mal ein Geschäftsmodell junger Frauen, die in der Zeitschrift „Stern“ offen zugaben: „Irgendeiner, der den Vater machen will, findet sich immer“. Manche von diesen hatten mehr als zwei Kinder von ebenso vielen Vätern, pardon: ‚Erzeugern‘, wie es im Juristendeutsch heißt.

ODER AUCH: DU BIST NICHTS, MEIN KIND IST ALLES!

https://i2.wp.com/de.wikimannia.org/images/Pille-vergessen-orginal.jpg

Man kann also durchaus jeden Mann mal warnen, wirklich sehr genau hinzusehen, wenn die Partnerin ein „Baby“ mit ihm haben will. Nicht, weil das Misstrauen schüren soll, sondern weil die gesetzlichen Umstände so sind, wie bereits geschildert. Und dann bekommen diese Väter am Ende auch noch die vollkommene Härte in jeder Hinsicht aufgezeigt: Finanziell und in der Seele (per Entzug). Wundert man sich da wirklich noch über „MgtoW“ oder diese s.g. „Grasfresser“, so letztere nicht schon längst ins Gras gebissen haben?

Elternschaft beginnt dort, wo beide Seiten im gegenseitigen Vertrauen nicht enden sollten. Und genau da liegt leider die Crux – und auch ein wenig Hoffnung. Denn nicht alle Frauen sind so und nicht jeder Mann verdrückt sich nach dem Zeugungsakt.

Dennoch bleibt die Tatsache, dass manche Kinder eben nicht aus Liebe gezeugt werden, sondern einseitig und andererseits aus einem egozentrischem Kalkül heraus. Wer da wen ‚beliebt‘, dass sei nicht die Frage, sondern es wirft so ein echtes Nachhaken dort auf, wo dieser Staat exakt solche Zustände (eventuell ungewollt) fordert – und/aber dennoch fördert. Und zurnot jubelt man halt das Ganze noch dem Rechtlichen Vater (Ehemann) unter. Hauptsache, einer zahlt!

Nicht alles, was in Liebe und Vertrauen gegeben wird, ist anschließend mit ebensolcher/m beantwortet worden. Sondern mit einer anfänglichen Lüge.


Weiterführendes: Unter diesem Link findet man Alles zur „Zwangsvaterschaft“
Der Klassiker zum Thema → Eine ebenfalls grundsätzliche Auseinandersetzung
Das Blog „Jungs und Mädchen“ schreibt dazu in einer analytische Betrachtung
Die Alternative zur Wikipedia, das „Wikimannia“, hat zusätzliche Informationen

PS: Falls jemand den Artikel des „Stern“ noch zur Hand hat, bitte Link nennen

Tipp: Zum Thema PAS & Väterentsorgung gibt es ein Buch von A. Puderbach

Advertisements