Die meisten wissen es, dass ein Tipi, also ein Indianerzelt nun mal das ist, was der Suffix benamt: nämlich ein Zelt. Wie auch immer. da es nichts Wichtigeres auf der Welt gibt, als die weibliche Menstruation, welche aus ihrem verlorenen Plasma von natürlichen Blutungen Kraft und Energie schöpft (nennt sich nach Baumumarmung, Feldkreise malen und Co wohl Energiearbeit):

Eine, die sich übrigens jeder Schwerverwundete wohl wünschen würde

Und so sieht sie also aus, die mietbare Projektarbeit von vier ‚Grazien‘ um die 50, welche jenseits der Regel noch ihre Schoßeskraft entdeckten  – und eine Hütte für ein Blockhaus halten:

Eben eine ganz normales Indianerwohnung? Nein, weit gefehlt, denn es ist eine „Menstruationshütte“, welche man auch mieten kann. Dieses, die Welt bewegende Projekt wurde übrigens von Frauen, jenseits der Menopause initiiert. Und es wird bestimmt dies Alles verbessern und zum Guten wenden.

Und es kann das Highlight jeder Veranstaltung sein, ein echter Hin- und ‚Reingucker‘, welcher bestimmt ziemlich anregt. Unter der Website „Menstruationshuette“ werden dann auch noch die Highlights dieses Erlebnisses stichpunktartig akzentuiert. Und so sieht das dann auch aus:

Alle Frauen, die darauf angesprochen wurden, bekamen entweder einen Lachkrampf, hielten es für Satire oder guckten ungläubig. Bis man ihnen die Website zeigte und es plötzlich recht still wurde – um anschließend in einem lauten Gepruste zu enden.

Wohl gemerkt: Das sind Reaktionen von selbst ‚betroffenen‘ Frauen!

Aber, Spaß beiseite (auch, wenn manche das ernst nehmen sollten – oder ungläubig den Kopf schütteln): Die meinen das wirklich so!

Denn wir Alle, als Gesellschaft, sind aufgefordert, solche Themen als wirklich wichtig zu erachten:

Unser Anliegen ist:

– Menstruation zu einem frauenpolitischen Thema zu machen

– gesellschaftlich geprägte, negative Muster zu durchbrechen und auf die positive und kraftvolle Seite der Menstruation hinzuweisen

– geschlechtssensible Pädagogik für Mädchen zu unterstützen

– durch Information, Aufklärung und Erleben zu einem anderen Umgang mit Menstruation zu finden

– Frauen und Mädchen darin zu bestärken, sich mit ihrem Körperinneren und damit auch mit ihren Körpergrenzen auseinander zu setzen

– Frauen dazu zu ermutigen, sich gemeinschaftlich auszutauschen und im Ritual zu verbinden

– Frauen ihrer zyklischen Natur und ihrem schöpferischen Potential näher zu bringen

– Frauen in und nach den Wechseljahren einzuladen, ihren Schatz an Erfahrung mit anderen zu teilen und ihr neues Frausein zu geniessen.

Das scheint durchaus ernstgemeint zu sein! Fehlt nur noch die Aufforderung:
Männer, menstruiert endlich!

Die Bilder der diesbezüglichen Projektgruppe werden hier niemandem zugemutet werden, denn man ahnt diese sowieso (und kann es schnell ergooglen).

Früher umarmte man Bäume, heute kreischt man „Tschaka“. Eine tolle Entwicklung, bedenkt man, dass es sonst keine Probleme in diesem Land gibt.

Und aktuell tackert ja gerade eine junge Feministin, mit dem wahrscheinlichen Kunstnamen „Elona Kastrati„, Damenbinden an Laternenpfähle, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.

Eine Ausblutung aus feministischer und egozentrischer Sicht.
„Let it bleed“ (Rolling Stones)!


PS und Persönliches: Auf diese Seite zum Anmieten des Zeltes habe ich bewusst nicht verlinkt, weil man nicht jeden Blödsinn supporten muss. Letztendlich resultiert der Artikel aus einem heutigen Gespräch mit einer Frau K., welche in einem Verein die Finanzen dieses regelt.

Und ab und an muss man auch mal die Sau raußlassen, weil es sonst zum Wahnsinnigwerden ist, was hier und in benachbarten Regionen passiert. Damit zum größten Rätsels dieser Generation:


Gruppennarzismuss oder Werbung?

Nachtrag:

  • Der Autor Gerhard kommentiert auf „Geschlechterallerlei“ jene Binden-Aktion
  • Arne Hoffmann wundert sich in „Genderama“ über die weltweite Resonanz
  • Keine Angst vor der Wahrheit – „Spiegel“ promoted das Alles nun auch noch
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