Neulich konnte man über einen Beitrag in der „Welt“ stolpern:

Klofrau packt aus:
Männer sind viel sauberer als Frauen

Helene Kück putzt Weihnachtsmarkt-Toiletten. Sie lebt davon, dass die Leute ihr 50 Cent hinlegen. Vor allem Männer gehen, ohne zu zahlen. Dafür sind sie in anderer Hinsicht die besseren Kunden.

Nun, viele werden das bestätigen können, die schon mal, als Mann, auf Massenveranstaltungen erlebt haben, wie Toiletten aussehen, wenn auch Frauen kichernd dort hinein gingen und eine Klobürste viel zu unappetlich für ihre Frisur, geschweige denn für das Becken hielten.

Und einige konnten auch schon erleben, wie der Klorand aussah, nachdem eine Horde Amazonen ihre Sprinkler-Anlagen entleerten. Aber das mag anatomisch begründet sein, zwingt man den Mann doch schon seit Jahrzehnten sich gefälligst hinzusetzen, während man gleiches wohl eben nicht tut (oder kann).

Aber sei es drum: Mal ein Stück Papier in die Hand zu nehmen, um den Rand wieder abzuwischen (Urin ist weitestgehend keimfrei) – oder mit der Bürste die Reste vom Weihnachtsmarktessen zu entfernen, für den oder die, welche nachfolgend dringende Bedürfnisse bzw. große Geschäfte zu erledigen hat, dafür scheint sich im Gros eine bestimmte Variante der Besseren wohl zu schade zu sein.

Dies mag auch dem Widerspruch entsprechen, dass Männer eher ein sauberes Klo hinterlassen und nicht aus Scham 50,- Cent bezahlen, damit die ‚Putze‘ danach alles wieder hübsch reine macht. Frau muss ja vielleicht noch mal …

Um es mit Genderama abzuschließen, denn wieder ist:
„ein weiteres männerfeindliches Klischee vom Tisch“ …

Vermutlich möchte man wohl deshalb „Gender-WCs“,
damit man es Männern in die Schuhe schieben kann.

Es gibt appetitlicheres zur Weihnachtszeit!

PS: „Soviel Herzenswärme und das in einer deutschen Zeitung.“
Blogger Hadmut Danisch zur Enttarnung feministischer Anwürfe

Advertisements