Nach einem, möglicherweise eher fäkal anmutendem Artikel, über die Basis der menschlichen Entsorgung, nun wieder etwas Bodenständigeres zum Thema Abfallelimierung.

Oder auch: Der „BR ächtet die männliche Endung

Mit den Dritten siehst du halt nicht nur besser, sondern kannst ‚Unliebsames‘ wohl auch problemlos in den Orkus kippen. Das ist schließlich gelebte Demokratie und Kompost ist doch auch total Öko und so.

Aber genug der sprachlichen Polemik: Aktuell aufmerksam konnte man via eines Artikels von Prof. Buchholz über die Bestrebungen der öffentlich rechtlichen Anstalten werden, welche augenscheinlich eine Gender-gerechte und  sprachliche Abfall-Entsorgung nun mit aller Macht vorantreiben wollen.

https://sciencefiles.files.wordpress.com/2014/10/lann-hornscheidt.jpg%3Fw%3D630?w=529

Nach dem ‚mutigen‘ Vorstoß von Professx Lann.I.nnen Hornscheidt (s.o.), nun doch endlich mal das „Er“ wegzulassen (und Es mit Sie anzureden). Weshalb eigentlich; sucht er aktuell eigentlich noch eines von seinen 3.000 gefühlten Geschlechtern?! Und beschwert sich, wo doch z.B. der Blog Sciencefiles auch nur helfen will, ihm die Muße dafür zu geben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Er muss weg und universell erhalten bleiben darf nur das Die oder Sie. Z.B. „die Radfahrenden“, „die Studierenden“ – aber bestimmt nicht ’sie Gewalttäter‘ (oder so ähnlich). Frau Professix besteht jedenfalls auf die Anrede Sie. Mein Vorschlag: Sie, die verbale Amokläuferin im hineingezwungenen Körper.

Es verwundert nicht, das solche Abstrusitäten mal wieder aus der Hochburg der „Gender-Studies“ kommen, was nun mal die „HU Berlin“ meint, also die Humboldt Universität.

Man gerät aber in eine einigermaßen Verwunderung, wenn unsere geliebten Rundfunk- und Fernsehsender diesem Trend hinterherhecheln. „Kisslers Konter“ drückte es im Cicero so aus:

Der Mann hat nicht mehr länger Vorfahrt: Die neue Sprache soll gendergerecht sein

Geschlechterkorrekte Sprache

Ratgeber für Journalisten wollen die Sprache geschlechtergerecht und migrantenfreundlich machen.

Auch der Islamismus soll differenziert betrachtet werden.
Letztlich entsteht so ein Gesinnungsdiktat der Wortwächter.

Na endlich: Auch der Bayerische Rundfunk will kreativ sein, „kreativ und fair“ sogar. Zu diesem Zweck hat er einen kleinen Leitfaden herausgegeben, bayrisch-blau und heiter-zitronig auf dem Titel, schwarz und blau auf Weiß im Innenteil, voll „praktischer Tipps“. Hinführen soll der Faden zu einem Ziel, das man gerne alternativlos nennte, wollte der BR als „modernes Unternehmen“ nicht künftig eine besonders „alltagstaugliche, gut lesbare und hörbare“ Sprache verwenden. Zugleich soll diese Sprache – und das ist das eigentliche Anliegen – „geschlechtergerecht“ sein, „denn wer nicht genannt wird, kommt nicht vor.“

Dieser Artikel wurde ebenfalls im „Focus“ und später auch fast wortgleich veröffentlicht; mit einer einhelligen 5-Sterne-Bewertung. Und das zurecht, denn die Hintergründe muten obszön an. Um das zu verdeutlichen, hier ein weiteres Zitat aus dem Beitrag:

„Es handelt sich um eine Ausmerzung. Weil der „Teilnehmer“ auf „–er“ endet, soll nur von der „Teilnahmegebühr“die Rede sein.“

Man kann nur noch jedem normal denkenden Menschen raten, einen der beiden Verlinkungen zu folgen und den Inhalt vor allem zu lesen.

Er muss weg!

Man ahnt, in welche Richtung das Ganze tendiert und wie es intendiert ist. Nicht umsonst gibt es dafür „Intendanten“ in den ÖRs. Und man sollte als Mann vielleicht langsam mal aufwachen – und sehen, wohin, und auf welche semantische Abfallgruben eine bestimmte Ideologie versucht hinzuarbeiten!

Und das Endziel, die ‚-lösung‘ soll wohl so aussehen:

maennercontainer.jpg

Das fängt mit der Sprache im Handeln und Denken nicht nur an – sondern wird hernach auch keinesfalls so enden. Wenn selbst vor einer Misshandlung von Syntax, Semantik, Grammatik etc. nicht gescheut wird, was soll (und wird dann) künftig wohl noch folgen?

Biotonnen für das „Er“?

Wer es nicht glauben mag, wird zusehen (müssen).
Genau so sehen Totalitarismen halt heute aus!

„denn wer nicht genannt wird, kommt nicht vor.“

Gut gebrüllt, alte Hornbrille
(war mal ein Schimpfwort)

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