Tja, da macht man mal Urlaub vom Sommerloch – und wundert sich, dass plötzlich „Hart aber Fair“ in einen Giftschrank verbannt wurde, dann wieder Auslass fand – und der „Deutsche Frauenrat“, gesponsert mit 0,5 Mio. Euro, einen Pyrrhussieg errang, der nun in einem Streisand-Effekt für den WDR, und auch Herrn Plasbergs Sendung und speziell dieser ‚Rätinnentruppe‘ endete.

Sophia Thomalla, Gender, ARD, Hart aber fair, Wolfgang Kubicki

Aber, darum soll es heute gar nicht gehen, man muss sich ja auch mal akklimatisieren zwischen Klimaschutz, Bahnhofs-‚Missionen‘ in Budapest, Gender-Mainstreaming inklusive Feminismus und überaus krassesten Benachteiligungen allerorten.

Daher – und zum Wiedereintritt heute mal eine Analogie zum deutschen Frauenrat, Plasberg und dessen Vor- und Zurückrudern des überbezahlten WDRs: Denn hier zeigt sich eine Form vom Benachteiligtfühlen, die ebenso zwischen bizzar, ‚komisch‘ und nervtötend anmutet wie das ganze Getöse in Toto. Möge sich die Phalanx der Frauen darüber echauffieren und einen Skandal zusammentröten bzw. einen neuen #Aufkreisch veranstalten.

Etwas Ungeheuerliches ist geschehen. Denn, genauso wenig, wie die Gender-Anhänger sich mit ihrer Sprachlosigkeit bei Plasberg abfinden konnten, genau so wenig, mochte eine Person akzeptieren, dass sie wohl völlig ungeeignet zu sein scheint, diese, für sie völlig unbekannte Sprache jenseits des Gurrens für sich zu verstehen – und für Andere zu artikulieren:

Frau scheitert mit kurioser Klage gegen Jobanzeige

Die Firma forderte „sehr gute Englischkenntnisse“. Eine Russin, die schlecht englisch kann, bewarb sich – und scheiterte. Diskriminierung, fand sie, und klagte. Doch die Richter sahen das anders.

Und folgtem damit wohl sukzessive wieder einem gesunden Menschenverstand, den der Artikel der „Welt“ so formulierte:

„Conference Call, Team Meeting, Worst-Case-Szenario: Als Arbeitnehmer kommt man an englischen oder zumindest denglischen Begriffen kaum mehr vorbei. So manchen Arbeitnehmer lässt der permanente Management-Speak mit den Augen rollen. Der Ärger über das übertriebene Denglisch-Gehabe in mancher Firma ändert aber nichts daran, dass Arbeitgeber ein Recht darauf haben, von Bewerbern sehr gute Englischkenntnisse zu verlangen.

Das gilt auch dann, wenn die Bewerberin es aus biografischen Gründen womöglich schwer hatte, verhandlungssicheres Englisch zu erwerben.“

Nun gut, wer kann nun schon vice versa sagen: Hände hoch – oder ich schieße. Und das auf Russisch? Das konnten ja nicht mal #Aufkreisch Anne Wizorek und Anton Hofreiter, als Letzterer vom FDP-Mann Kubicki angesprochen wurde mit den Worten: „Sie sehen ja auch schon ganz schön gegendert aus“.

Fairerweise muss man sagen, dass sich beide nicht komplett gründlich rasiert hatten; an diesem denkwürdigem Abend einer jener „Demokratie-Abgaben“. Und wie Wizoreks androgene Behaarung aussah, ist nicht genauer überliefert – aber dass sie gegen die Frauen Kelle und Thomalla mal wieder recht blass wirkte, das ist medial gespeichert.

Fazit: Die Sendung wird nun so lange wiederholt, bis alles passend gemacht ist und die Russin dürfte sicherlich in Revision gehen. Sie sollte übrigens mal beim Frauenrat nachfragen, denn die wissen ja, wie Shitstorms u.ä. geht – und wie leicht Intendanten & Chefs einknicken.

Sidekicks:

Frage am Ende: Wenn Gender nur ein Konstrukt ist, wenn Frauen also auch nur konstruiert wurden – warum geht es dann permanent und penetrant immanent nur noch um dieses eine; und angeblich einzigartig diskriminierte Geschlecht?

Das wird man ja wohl doch heute noch mal fragen dürfen
– sozusagen im Zeichen der ‚femininalen Diskriminierung‘.

Das kann aber auch ein ‚Sprachproblem‘ sein
– oder die Definition, wer denn nun Opfer ist:


Update [5.9.15]: Hier Plasbergs ‚Korrekturtermin‚ beim WDR. Inklusive Frauenrat
(Vertreten durch Sybille Mattfeldt-Kloth – die anderen sind bekannte Protagonisten)

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