WordPress  machte mich gerade mit einer Errungenschaft darauf aufmerksam, dass ich wohl auch nicht mehr jünger werde:

Und ob das eine Errungenschaft ist, das sei mal dahingestellt. Aber fünf Jahre Durchhalten ist ja auch mal einen kleinen Rückblick wert.

Anfangs habe ich, wie wohl fast jeder Blogger eine recht hohe Schlagzahl an Beiträgen vorgelegt, speziell in 2014/15 ging es teilweise Schlag auf Schlag.

Themenschwerpunkte waren zumeist dieser überbordende und der Menschen-verachtende Feminismus, sowie die strukturelle Benachteiligung von Männern im Allgemeinen, das unsägliche Familienrecht und seine steinzeitliche Betrachtung von Vätern bei Trennung, Scheidung und Kontakt zu den Kindern.

Ich berichtete über die Frühsexualisierung von Kindern, den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung bzw. -schaltung und nahm mir gerne auch mal den einen oder anderen Politiker beider Geschlechter vor.

Meine Lieblinge waren dabei solche ‚Wuchtbrummen‘ wie Schwesig, von der Leyen, das ganze Grünzeugs und natürlich meine Lieblingsrepräsentatin dieses Staates: Angela Dorothea Merkel, geb. Kasner! Letztgenannte wurde dann auch die Hauptperson in einem Top-Ten-Beitrag (bis heute) bezüglich ihrer Fingernägel und einer Persönlichkeitsstörung. Leider liefert WordPress keine Statistiken über den Gesamtzeitraum, aber Angela steht immer irgendwo auf dem Siegertreppchen. Und all die genannten Grazien dürften nicht als Beweis dafür stehen, dass mit Frauen die Politik ein Stück weit besser wird, wie der  Feminismus so gerne halluziniert.

Dank eures Inputs konnte ich das Blog etwas aufhübschen und um letzte Kommentare oder eine verbesserte Archivsuche nebst Linkliste bereichern. In Summe mag ich das Look & Feel immer noch und gerade auch den etwas monochromen Look, da so die Artikel besser akzentuiert werden, wie ich finde.

Tja – und dann kam der Herbst 2015 der Horror-Raute aus der Uckermark: Die Grenzöffnung, denn sie änderte Alles! Plötzlich begann sich der Fokus mehr und mehr zu verschieben und ich begann diesbezüglich auch eine immer klarere Haltung einzunehmen. Denn neben dieser, aus meiner Sicht, Urkatastrophe des 21. Jahrhunderts für Deutschland, wurde die Sache immer ernster und der Fokus Gender Mainstreaming und Feminismus verlor an Prägnanz.

Das war eine Entwicklung, die mir beinahe bei jedem Blog auffiel und auf gewisse Art und Weise bewundere ich diejenigen, welche dennoch stramm am Ursprungs-Thema blieben. Ich kann dies bis heute nicht mehr; leider, finde ich manchmal.

Na ja und die Beitragsschlagzahl ließ im Laufe der Jahre auch immer mehr nach, was aber wohl ein normaler Prozess ist. Ich fing auch an, mich mehr und mehr auf anderen Blogs im Kommentarbereich zu engagieren und das ist ja auch schon mal was. Hinzu kam noch eine schwere Erkrankung, welche bis heute nicht ganz überwunden ist, mit der ich aber zu leben gelernt habe. Und ich habe mich sehr über den damaligen Beistand von euch gefreut – danke dafür :-)

Dennoch (oder gerade deswegen) scheint sich mein Blog etabliert zu haben und die Zugriffszahlen liegen immer noch in einem ordentlichen Bereich. Bei neuen Artikeln schnellen sie amplitudenähnlich zudem recht hoch.

Und ich ich habe eine Menge Leute kennenlernen dürfen, ob nun nur virtuell oder persönlicher per telefonischem Kontakt, die ich bis heute zumeist nicht missen möchte.

Es hat noch ein paar Änderungen gegeben: Aufgrund eines massiven Spams meist aus der Rotlichtecke, habe ich die Kommentarfunktion so eingestellt, dass man jeden Artikel maximal bis zu drei Wochen nach seinem Erscheinen kommentieren kann. Denn der Lawine an Abartigkeiten wurde ich am Ende einfach nicht mehr Herr. Ich vermute auch, dass das an einem bestimmten Beitrag zu Frauen und Gewalt liegt, der in bestimmten Ecken bis heute per Verlinkung oder unsäglicher Suchbegriffe immer noch seine Runde macht und weit oben steht. Selbst wenn ich den auf Privat stelle, hört das Ganze dennoch nicht auf. Wie das so ist: Die Geister die ich rief …

Wie auch immer. Lasst uns zusammen anstoßen, zueinander stehen in diesen Tagen; selbst wenn wir nicht alle einer Meinung sind. Aber es steht einfach zuviel auf dem Spiel, gerade in der heutigen Zeit.

Haut rein und passt auf euch auf! Und, ach ja, in diesem Duktus: Niemals den Mund verbieten lassen, außer vielleicht mal bei gewissen Ruhe-Stunden:

Für manche natürlich nur ;-)