Nun ist er also da, der Architekt der Agenda 2010, Frank Walter Steinmeier als Bundespräsident. Ein Politiker also, den das gewöhnliche Volk weder wählen durfte, noch bei der Abstimmung in der Bundesversammlung mit seinem Votum hätte repräsentieren oder ablehnen können. Denn dass darf der gemeine Mensch von der Straße in diesem Land nicht; so wie von SPD und anderen gewollt.

https://i2.wp.com/www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-12-um-11.05.10-686x479.png

Das Blog „ScienceFiles“ unterzog sich mal der Mühe, sich diesen Moloch aus dem Hinterzimmer einer Wahl-Repräsentanz anzusehen und zu reflektieren:

Bundespräsidentschaftswahl: Normale Bürger von der Wahl ausgeschlossen

[..] Es ist sehr interessant zu sehen, zu welchen Berufsgruppen Politiker eine Affinität haben und vor allem ist es interessant zu sehen, zu welchen Berufsgruppen Politiker keine Affinität haben. Unter denen, die Frank-Walter Steinmeier wählen, gibt es keine/n:

Maurer
Abfallentsorger
Friseure
Reinigungsfachkräfte
Pfleger
Ärzte
Tischler
Kaufmännische Angestellte
Verkäufer
Wachmänner
Winzer
Bauern
Taxifahrer
Chemiefacharbeiter
Pförtner
Kraftfahrer
Polizeibeamte
Köche
Briefträger

Dafür aber jede Menge Journalisten, Unternehmer, Aufsichtsratsvorsitzende, Gewerkschaftler, Musiker, Schriftsteller, etc. und, natürlich zuhauf, in einem erdrückenden Maß: jede Menge Politiker.

Nun, das nennt sich dann anmaßend repräsentative Demokratie. Wie toll diese doch ist, mag aufzeigen, was in einem Gastbeitrag der „Philosophia Perennis“ überdeutlich dargelegt wurde:

„Realität: Der Bundespräsident als Spielball der Parteien

Anstatt in einem, der Würde des Amtes angemessenen, dem Gezänk der Parteipolitik fernen, Auswahlverfahren die besten Kandidaten zu suchen und diese von der Bundesversammlung wählen zu lassen, erleben die angewiderten Bürger ein Politspektakel wie in einem billigen Propagandafilm.

Ein Kandidat wird von der Spitze der regierenden großen Koalition in einer Nacht- und Nebelaktion festgelegt, die Bundesversammlung auf die Rolle eines entmachteten Parlaments reduziert.
Die Wahl selbst zur Farce.“

Da wählen die, welche sich als Gleiche unter Gleichen wähnen also einen vorher ausgekungelten Kandidaten, über den man sich im Sinne des Machterhaltes schon im Vorfeld einig wurde. Drei (Merkel, Gabriel, Steinmeier) gegen 80 Mio.

Außen vor blieben mal wieder diejenigen, welche in diesem Getriebe das nötige Schmiermittel erarbeiten und bezahlen müssen! Der s.g. hart arbeitende Bürger. Dieser darf sich nun ansehen, was er vorgesetzt bekommt, ganz frei nach dem Motto: Gegessen wird, was (repräsentiert) auf den Tisch kommt. Sondern er muss jetzt auch noch zusehen, wie er mit dieser Feudal-Herrschaft klar kommt.

Das Magazin „Tichys Einblick“ spricht in diesem Zusammenhang zurecht davon, was das im Klartext meint: „Die absurde Nichtwahl

Keine Wahl ist, wenn das Ergebnis vorher ausgekungelt wurde. Die Art, wie Frank Steinmeier zum Bundespräsidenten gewählt wird, beschädigt ihn und das Amt.

[..] Es ist ja auch schwierig. Eine Wahl, deren Ergebnis vorher ausgekungelt wurde, ist keine. Es erinnert einfach peinlich an andere Wahlen. Und die freudig-erregten Treffen der Fraktionen verstärken diese Erinnerungen an eine andere Landeshälfte, in der das immer so war: Jubel darüber, dass man sich so einig war. Geholfen hat es nichts. Es ist eher ein Notar-Termin, der da statt findet: Es wird besiegelt, worüber die Parteien sich einig geworden sind. Änderungen beim Notar sind die Ausnahme. Die Regel ist Beurkundung der Einverständnis. Wenn es so ist, dann soll man es so halten: Nüchtern, auch der Verlierer in stiller Resignation.

[..] Wird Steinmeier Menschen wieder für die Demokratie begeistern können? Die, die ihm schon zujubeln, werden es weiter tun; andere sind von der Inszenierung einer Pseudowahl abgestoßen. Es geht aber bei der Predigt nicht um die, die in der Kirche sind, sondern um die dort draußen. Und die draußen, die sich nicht mehr als Teil dieses „Systems“ fühlen, erhalten Argumente, von denen sie nie gewagt haben zu träumen. Die Inszenierung einer Wahl, die keine ist.

So steigert man die Parteivordrossenheit zur Staatsverdrossenheit.“

Man könnte es auch so bezeichnen, so, wie es der „Cicero“ neulich tat. Allerdings lag hier der Fokus mehr auf dem aktuellen Stand der CDU/CSU im aktuellen Wahljahr 2017:

„Die totale Demütigung

Kisslers Konter: Frank-Walter Steinmeier wird neuer Bundespräsident. Schlechter könnte das Wahljahr für CDU und CSU nicht beginnen. Die Kür am Sonntag ist Demütigung und Selbstverzwergung zugleich“

Entgegen dieser Aussage bleibt doch wohl nur festzustellen, dass diese „totale Demütigung“ mittlerweile den Bürger des Land erreicht, welcher nun mal wieder etwas vorgesetzt bekommt, was er weder wählen konnte, noch jemals an dem Prozess (s)einer Vorauswahl beteiligt war.

Es ist eben auch eine Demütigung dieser Form einer s.g. Demokratie:
– Dieser des gern zitierten ‚Volks‘ zu einem ungewählten Präsidenten!

„Wie lange wollen wir noch mit Hinweis auf alte Geschichten von vor hundert Jahren den Deutschen das Recht nehmen, ihren Präsidenten direkt zu wählen?“

So ein Kommentator in der „FAZ“ zu einer Art dieser Form von „Kür

Advertisements