Es ist bitter, dass man 40 Jahre zurückblicken muss, um die klaren Worte zu vernehmen, die unserer(?) lispelnden und stammelnden Bundeskanzlerin Merkel nicht mal im Ansatz über die Lippen kommen würden, wenn diese die „Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger“ vermeintlich direkt anspricht.

Man muss sich diesen Paradigmenwechsel mal vorstellen: Da geht vor Dekaden eine Politik entschlossen gegen den Terrorismus vor – und heute klärt halt eine Misere, Thomas de Maizière, nolens volens darüber auf, dass man sich daran  gewöhnen müsse. Ebenso, wie eine Merkel erklärt, dass sie „nun mal da sind“, wie sie ‚pflichtschuldigst‘ alle Anwürfe gegen sich selbst narzisstisch zurückweist.

Ein Vergleich der Headlines eines fast halben Jahrhunderts mag das eventuell verdeutlichen. Hier nun eine Gegenüberstellung der „Aufmacher“ in der „Bild“ über eine längst vergessene Zeit:

ERKENNT JEMAND DEN UNTERSCHIED?

Da gab es mal einen Macher, und nun haben wir den Resignierten nebst seiner Kaiserin am Hals. Eine, die selbstermächtigend versucht, dieses Land komplett und gegen seine Wünsche umzugestalten. Eine Frau, von der nicht nur Roland Tichy verlangt, endlich zurückzutreten. Und zwar nicht im Sinne des Wortes, sondern von ihrer politisch desaströsen ‚Karriere‘, die dieses Land wortwörtlich kaputt macht – und schon gemacht hat. Denn treten durfte sie lange genug!

So kann man z.B. im Blog „Ceiberweiber“ die Spur, einer von Angela Merkel gezogenen Verwüstung durch dieses Land, penibel recherchiert, nachlesen:

Frohes neues Jahr, Frau Bundeskanzlerin!

Für viele Frauen begann 2016 mit einem Alptraum, sie wurden begrabscht, beraubt, auch vergewaltigt; dann versuchte man, dies totzuschweigen und schliesslich sorgten sich einige „Feministinnen“ in erster Linie darum, „rassistische Hetze“ gegen die Täter zu vermeiden. Viele tausend neue „Geflüchtete“ und weitere Straftaten aller Art später naht erneut ein Jahreswechsel. Aber diesmal ist man vorbereitet – nicht mit Maßnahmen gegen Täter und potenzielle Täter, sondern mit Polizeiaufgebot, Straßensperren und an Frauen ausgeteilten Taschenalarm.

Es sind Ihre „Gäste“, Frau Bundeskanzlerin, die sich von Anfang an so verhalten haben, als wäre es ihr Land; die Sie nicht nur eingeladen, sondern auch in jeder Weise ermuntert haben, wie man an zahlreichen Selfies mit Kanzlerin sehen kann. Für „Geflüchtete“, die dies in der Regel nach den Bestimmungen der Genfer Flüchtlingskonvention gar nicht sind, ist nichts zu teuer, von Rundumversorgung (für mangelernährte Hartz IV-Opfer ein unerreichbarer Traum) bis zu extra geschaffenem Wohnraum (während mindestens 400.000 Deutsche obdachlos sind). Immer mehr Frauen, die gewohnt waren, sich in ihrem Land frei zu bewegen, haben Angst: nachts auf der Straße, bei Alltagsbesorgungen oder bei Joggingrunden, die sie  nicht mehr unbehelligt drehen können.

Den Artikel zu lesen, lohnt nicht nur wegen der Einleitung, sondern auch aus vielen gesellschaftspolitischen Aspekten heraus. Denn er beschreibt diese s.g. Chronologie eines einmalig desaströsem Weges, den Angela Merkel, oder auch: „Queen Angie the First„, so die Parodie auf ihre Ansprachen, diesem ’schland ebnete und, angeblich, ‚frei‘ machte.

SCHLUSS JETZT!

An dieser Stelle sei dem letztem, großem Kanzler, den diese Welt bis kurz vor den 80ern hatte, das Wort überlassen. Es ist zwar nicht seine damalige (1977) Neujahrsansprache, aber es sind klare Worte (und Taten), die in diesem Land längst überfällig sind. Oder, wie es der Branchendienst „Meedia“ formulierte:

Der Terror und das beredte Schweigen von Politik und Medien:
Wo ist der Zorn von Helmut Schmidt?

Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart notierte in seinem Morning Briefing vom Mittwoch: „Alle Politiker haben gesprochen und keiner hat etwas gesagt.“

Dabei gibt es in der Bevölkerung offenbar durchaus ein Bedürfnis nach einem anderen Ton. Warum sonst wurde die alte TV-Rede von Helmut Schmidt anlässlich der Schleyer-Entführung aktuell so häufig bei Facebook und Twitter geteilt? Tenor: So einen bräuchte es jetzt. Schmidts Botschaft damals in den 70ern während dem RAF-Terror war auch Betroffenheit. Aber nicht nur:

„Uns alle erfüllt nicht nur Betroffenheit angesichts dieser Toten. Uns erfüllt alle auch tiefer Zorn über die Brutalität mit der die Terroristen in ihrem verbrecherischen Wahn vorgehen.“

Allen einen guten Rutsch – kommt dabei gut rein.
– Und eiert bitte nicht rum, im kommenden 2017

Auch, wenn man aktuell das da am Hals hat.

Update 31.12.16, Silvester: Wolfgang Herles auf Tichys
Einblick zur ungesendeten Neujahrsansprache Merkels:

„… Liebe Daheimgebliebenen, ich will Ihnen deshalb eines versichern. Nämlich, dass ein Jahr vor uns liegt, das nicht einfacher werden wird als das vergeigte. Was ich spreche, habe ich auch immer gesagt. Deshalb müssen wir zusammen altern. …“

Tut mir leid, Angie: Mit dir möchte ich nicht alt werden!

Update 1. Januar 2017: Frohes Neues Jahr – und ein kritischer Kommentar von einem s.g. „Fred Müller“ zur gehaltenen und ebenso gehaltlosen ‚2017-Predigt‘:

„Noch emotionsloser kann man eine Rede kaum halten. Merkel ist weiter auf dem Kurs die Bürger im politischen Wachkoma zu belassen. Obwohl die Uhr schon kurz nach 12 zeigt, hat Merkel anscheinend noch nicht begriffen, was sie angestellt hat.

Undemokratisch, weltfremd und mit der Naivität eines 2-Jährigen, reitet sie Deutschland gesellschaftspolitisch weiter in die Schei***.“

So schrieb es nun der kleine Mann, der heut‘ noch kommentieren kann.

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