Jan Deichmohle bat darum, die sich anschließende Buchrezension zu seinem aktuellen Buch, „Die Unterdrückung der Männer“ hier nun als Gastbeitrag zu veröffentlichen. Diese(r) stammt von Andreas Lange und beschäftigt sich mit der grundlegenden Frage, wie, wo und warum Männer in diesem Land im Grunde als „Menschen vierter Klasse“ (Zitat: Gereon) behandelt werden.

Der Buchautor selbst, bekannt durch teilweise komplexe, aber dennoch teils ’sperrig‘ wirkende Büchern, behandelt hier die Sicht aus der Warte (s)eines Geschlechts, dessen Erniedrigungen er im Vorfeld, aus der theoretischen Sicht der dem vorangehenden Literatur, schon betrachtet hat. Eine Überlegung also, aus der Basis heraus, wenn man denn so will. Von der Theorie somit jetzt zur gelebten Praxis:

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/518q1xy1L6L._SX350_BO1,204,203,200_.jpgAndreas Lange über „Die Unterdrückung der Männer”

„Feminismus und Genderideologie betreiben den Untergang des Abendlandes. Wenn diesen Ideologien kein Einhalt geboten wird, dann wird der Islam übernehmen, der eine Gesellschaft wegfegen wird, in der nichts mehr funktioniert, weil nicht nur natürliche Geschlechtsunterschiede, sondern damit auch die sinntragende Grundlage von Kultur zerschlagen wurde.”

Mit diesen Worten der Superlative schließt das Buch „Die Unterdrückung der Männer” von Jan Deichmohle. Um das Buch von Jan Deichmohle zu verstehen, bedarf es lediglich der Akzeptanz zweier Thesen, die der Autor wissenschaftlich untermauert: die biologisch angelegte Dominanz von Frauen und der Unterschied zwischen den Geschlechtern als Grundpfeiler für Kultur und Gesellschaft.

Ein äquivalentes, feministisches Buch würde verlangen, Frauen mehr Freiheit und Rechte zu geben. Jan Deichmohle will der Freiheit von Frauen Grenzen setzen und sie der Freiheit von Männern angleichen, um die letzten funktionierenden Reste unserer westlichen Gesellschaft zu retten. Mit dieser Zielsetzung betreibt er keinen Lobbyismus für Männer. Nach seiner Analyse impliziert eine überbordende Bevorteilung von Frauen eine Unterdrückung von Männern, die die Freiheit aller verringert. Auf diese Weise gelingt ihm der Schluss, dass paradoxerweise ein totalitäres System, wie ein islamistischer Staat, als natürlicher Erbe einer feministisch geprägten Gesellschaft auftreten kann.

Dieses Buch ist vor allem für hellsichtige Leser ein Gewinn, die das Aufbrechen des feministischen Paradigmas spüren. Seit 150 Jahren werden die westlichen Gesellschaften mit feministischer Propaganda überspült. Kaum jemand ist noch in der Lage, natürlich gewachsene Kultur, die auf gegenseitige Ergänzung der Geschlechter baut, nachzuempfinden. Jan Deichmohle könnte der Prophet dieses Umbruchs sein.


Persönliche Schlussbemerkung: Ich habe das Buch noch nicht gelesen, kann mir also momentan noch keine Meinung bilden. Aber die Ansicht von Andreas Lange zu Deichmohles Buch ist interessant, zumal sie auch einen Versuch der Erklärung darstellt, weshalb der Feminismus momentan und konsequent still ist, wenn es um Erfahrungen von Frauen am Kölner Bahnhof geht. Von den/m „Prophet“en bin ich allerdings in diesem Kontext nicht sonderlich überzeugt – davon gibt es monokausal genug – egal, welche/n/r Geschlechts und Religion.
– Das Cover ist allerdings, dem Kontext entsprechend, sehr passend gewählt –

Nachtrag: Andreas Lange hat auch Deichmohles Werk „Anmache“ besprochen.

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