Eigentlich reblogge ich ja wirklich selten. Aber dieser Artikel von „Der nachdenkliche Mann“ ist es wert, möglichst breit gestreut zu werden.

Denn er zerlegt nicht nur die Bigotterie des (aktuellen) Feminismus‘, sondern beschäftigt sich auch mit den politischen Rahmenbedingungen und dem zweierlei Maß, mit wechem hier gemessen wird.

Der nachdenkliche Mann

Irgendwann war da dieser Moment, in dem mein Glaube erloschen war. Der Glaube daran, dass der Feminismus wirklich die Gleichberechtigung der Geschlechter will. Oder andersherum: Der Glaube daran, dass diejenigen, die sich heute als Feministinnen ausgeben, wirklich Feministinnen sind.

Prolog

Ich stamme aus einer ziemlich einfachen Familie. Meine männlichen Vorfahren waren zum Beispiel Kraftfahrer, Bahnarbeiter, Stellmacher oder Bergmänner, die weiblichen meist Hausfrauen, oft mit einem Nebenverdienst als Kellnerin, Näherin oder Erntehelferin, weil das Geld sonst einfach nicht gereicht hätte. Und zu einem gewissen Grad waren sie bis weit in die Nachkriegszeit hinein alle Selbstversorger: mit einem Obst- und Gemüsegarten und einem Stall mit ein paar Hühnern und einem Schwein. Die klassische Klientel der SPD also.

Und soweit ich weiß, waren sie nie besonders politisch, haben aber alle immer SPD gewählt. Denn die stand ja für die kleinen Leute ein. Bis dann irgendwann die Grünen kamen, die auch hin und wieder…

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