Vorwort zur erneuten Freischaltung dieses Artikel: Es ist erschreckend, über welche Foren, Suchbegriffe und Verklinkungen auf diesen Beitrag zugegriffen wird. Daher war ein Lesen auch nur noch über Passwort-Freischaltung möglich.

Ich habe mich entschlossen, diesen nun wieder frei zugänglich zu machen. Und zwar aus drei Gründen:

  1. Demaskiert er den Pathos der ach so grundsätzlich friedliebenden Frau
  2. Verbinde ich damit die Hoffnung, dass Männer ins Nachdenken kommen
  3. Hoffe ich, dass Leute, die merkwürdige Phantasien haben, reflektieren

Es gibt Dinge, die sind so unglaublich, dass man sie kaum nachvollziehbar machen kann – selbst, wenn diese Schwarz-auf-Weiß vor einem stehen. Es sind solche ‚Offenbarungen‘, die einen nachdenklich zurücklassen.

Denn hier geht es zwar um einen natürlichen Vorgang, der Tag für Tag im Tierreich vorkommt und in den Schlachthöfen aller Welt vollzogen wird. Nur: Dabei geht es um den Nahrungserwerb bzw. das Zurverfügungstellung von Fleisch für die Menschen, die solches noch essen und nicht stolz am Veggieburger kauen bzw. die Gemüsesalami zu sich nehmen. Damit soll nun ausdrücklich niemand diskreditiert werden, der überzeugter Veganer oder Vegetarier ist und man sollte hoffen, dass dieses vice versa ebenso gilt!

Hier geht es um etwas vollkommen Anderes. Nämlich um die Verquickung von der Lust am Töten und den damit verbundenen sexuellen Gefühlen.

Und nein, liebe Feministinnen, es geht dabei nicht um Rambo im Urwalddress oder Chuck Norris‘ mögliche Errektionen beim Aufmöbeln einer ganzen Kneipe. Es wird also keines der so gern bemühten Clichés bestätigt, sondern es handelt sich um die empfundene Lust bei der Tötung durch das angeblich und ach so friedfertig dargestellte Geschlecht:

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In einem Forum, welches sich mit Gummistiefeln beschäftigt, im übertragenen Sinn geht es wohl auch um Lack & Leder, gibt es einige Repliken zum Thema Schlachten an einen Wolfgang, der sich weniger um die Tiere schert, sondern um das, was diese Frauen gerne tragen – und wie sie das Schlacht-Vieh am liebsten ausbluten lassen, damit es ihre eigene und sexuelle Lust am eigenen Vorgang steigert.

Zu Worte kommen dabei zwei Damen mit den Nicknamen „Susanne“ und „Kerstin“, gerichtet an eben diesen „Wolfgang“, der sich in diesem ganzen Strang am moderatesten zeigt. Nun kann man sicherlich trefflich darüber spekulieren, ob es sich hierbei um Fakes handelt – aber es fällt auf, dass die Hardcore-Ecke Frauennamen trägt und es auch authentisch wirkend schildert, was da so in ihnen zu schlummern scheint.

Den ganzen Strang kann man im Nachgang selbst verfolgen via dieses „rubber-boots“- Forums, welches ganz unten verlinkt wird. Um den Strang nicht zu zerreissen und damit sich jeder selbst ein Bild machen kann, hier nun ein Ausschnitt daraus in voller Länge. Die Formatierungen wurde dabei zum großen Teil  beibehalten und der Lesbarkeit halber auch nicht als Zitat dargestellt.

Vorab noch eine letzte, und erste Triggerwarnung seit Bestehen dieses Blogs:

Das ist wirklich harte Kost, die da geboten wird und liefert Einblicke in ein Universum, gegen das „Feuchtgebiete“ geradezu harmlos wirkt! Das nun Folgende ist der originale Wortlaut und sein Diskussionsverlauf, man achte dabei auf „Wolfgang“ und seine moderaten Einwände:

„MORDSLUST“ – WEIBLICH DEFINIERT

Abgeschickt von Susanne am 27 Dezember, 2004 um 14:53:14:

Antwort auf: Re: An – Susanne von Wolfgang am 26 Dezember, 2004 um 14:30:08:

: : : : : : : : : : Ich helfe in der Nachbarschaft beim Schlachten mit. Ich finde das eine geniale Tätigkeit. Meistens trage ich zum Aufräumen einen Stringbody in schwarz und auch scwarze Gummistiefel dazu. Zum Schlachten selbt. zeihe ich einfach eine enge Jeans drüber. Den Rest verdecke ich mit der Schürze. Grüsse Ive

: : : : : : : : : Hallo Ivonne
: : : : : : : : : Ich schlachte meine Kaninchen nach der selben Methode wie es Ilona weiter vorn beschrieben hat.
: : : : : : : : : Ich nehme sie zum Betäuben und Abstechen zwischen meine Beine.Wenn sie dann zappeln und strampeln ist das ein tolles Gefühl.Ich habe auch eine Hosen und eine Schürze an ( weißer Kittel).
: : : : : : : : : Schlachtest Du genauso und was für ein Gefühl hast Du dabei.
: : : : : : : : : Gruß Kerstin

: : : : : : : : Hi Kerstin
: : : : : : : : Du nimmst die Karnickel schon zum Betäuben zwischen deine Beine, machst du dann den Genickschlag oder haust du ihnen eins auf den Kopf? Und dann genießt du dieses sexy geile Gefühl zwischen deinen Beinen wenn die Karnickel um ihr Leben zappeln und strampeln nachdem sie von dir abgestochen wurden?
: : : : : : : : Schlachtest du auch noch andere Tiere?
: : : : : : : : VG Wolfgang

: : : : : : : Hallo Wolfgang
: : : : : : : Ich freue mich schon immer aufs Schlachten.Schon das Greifen im Stall ist toll.Wenn ich dann noch eins erwische was schön zappelt ist es noch besser.Dann muß ich mit dem zappelden Kaninchen noch ca 30m über den Hof zum Schlachtplatz laufen.
: : : : : : : Manchmal schreien sie auch dabei.Dort angekommen
: : : : : : : kann ich es kaum erwarten es zwischen die Beine zu nehmen.Nun lasse ich es zwischen den Beinen auszappeln und genieße dieses geile Gefühl.Wenn es sich dann beruhigt hat betäube ich es mit Genickschlag,und schlachte es mit Kehlschitt ab.
: : : : : : : Dabei zappelt es dann nicht mehr.
: : : : : : : Ich habe auch schon Enten geschlachtet.
: : : : : : : Und Wolfgang wie schlachtest Du Kaninchne und was für Gefühle hast Du dabei.
: : : : : : : Gruß Kerstin

: : : : : : Hallo Kerstin
: : : : : : Ich schlachte die Kaninchne genau wie Du.Das Beste am Schlachten ist das stpampelde Kaninchen
: : : : : : zwischen die Beine zun nehmen und inaller ruhe ausstrampeln zu lassen.Das ist genau so schön als wenn du die jungen Hasen andersherum zwischen die Beine nimmst um die Böcke von den Zippen zu trennen.Ein geiles Gefühl.Als junges Mädchen habe ich das immer gemacht wenn niemand zu hause war.dabei Habe ich öfters einen Orgasmus bekommen.
: : : : : : Gruß Susanne

: : : : : Du bist eine echte Genießerin, das zappeln des Kaninchens zwischen deinen Beinen gefällt dir, es
: : : : : erzeugt richtig tolle, geile Gefühle bei dir. Das Kaninchen hat nach einer Weile ausgezappelt und ist ahnungslos doch dann wird es plötzlich doch von dir geschlachtet :-(. Stichst du deine Kaninchen ab oder schneidest du die Kehle durch?
: : : : : Hast du immer noch so geile Gefühle zwischen deinen Beinen wenn du Kaninchen schlachtest, bekommst du auch jetzt noch ab und zu einen Orgasmus beim Schlachten?
: : : : : Frohe Weinachten Wolfgang

: : : : Hallo Wolfgang
: : : : Meistens steche ich die Kaninchen nur wenn sie nicht richtig bluten wollen schneide ich manchmal den Hals auf.Ich habe beim Schlachten immer noch die gleichen geilen Gefühle.Zum Orgasmus komme ich dabei kaum noch,dafür strampeln sie zu wenig.
: : : : Das passiert aber fast immer beim Trennen der Würfe in Böcken und Zippen.Dabei nehmen ich manchmal hintereinander bis zu 20 Hasen zwischen die Beine.
: : : : Hast Du beim Schlachten auch so ein Gefühl und bist Du dabei auch schon gekommen.Wie schlachtest Du.
: : : : MfG Susanne

: : : Hallo Susanne

: : : Schlachtest du viele Kaninchen oder eher selten, also ich schlachte nur ab und zu zum Eigenbedarf.

: : : Wenn es dann wieder mal soweit ist das einer drann glauben muss,wird eines ausgesucht und gegriffen,dann zum Schlachtplatz getragen und zwischen die Beine genommen, dort lasse ich ihn sich dann etwas auszappeln dann wird es mit einem Genickschlag betäubt und mit einem Kehlschnitt geschlachtet. Dabei ist es schon manchmal passiert das mein Freudenspender erregt war, es ist halt ein erregendes Gefühl ein Tier zwischen die Beine zu nehmen und zu schlachten, meinst du nicht auch? Betäubst du deine Kaninchen auch mit einem Genickschlag oder werden sie ohne Betäubung von dir geschlachtet? Manche Frauen schlachten gern ohne Betäubung schon um das heftige zappeln zwischen ihren Schenkeln zu genießen.

: : : Schlachtest du außer Kaninchen noch andere Tiere und wenn ja welche? Was machst du beruflich, bist du etwa Metzgerin und wie verbringst du deine Freizeit?
: : : Frohes Fest Wolfgang

: : Hallo Wolfgang
: : Ich schlachte auch Kaninchen fast nur zum Eigenbedarf.Ich habe bis jetzt nur Kaninchen geschlachtet.Ich kann es immer kaum erwarten wenn wieder mal geschlachtet werden muß.Es ist immer wieder eintolles geiles Gefühl ein Kaninchen zu greifen und zwischen die Beine zu nehmen.Ich betäube alle Hasen mit Genickschlag.Ohne Betäubung schlachte ich nicht,dann muß ich auf ein bischen zappeln zwischen meinen Oberschenkeln verzichten.Das gleicht sich dann wie gesagt beim Würfe auseinandersperren aus.

: : Ich bin 22 Jahre alt und verbringe meine Freizeit ganz normal.Von Beruf bin ich Krankenschwester.
: : MfG Susanne

: Hallo Susanne
: Das ist ja ein toller Gegensatz, beruflich hilfst du Menschen wieder gesund zu werden und in deiner Freizeit schlachtest du Kaninchen ohne Gnade. Von wem hast du das schlachten gelernt,von deiner Mutter oder vom Vater? Betäubst du die Kaninchen bevor du sie zwischen deine Beine nimmst oder klemmst du sie erst zwischen die Beine und machst dann den Genickschlag? Machst du den Genickschlag mit der Hand oder nimmst du irgendein Gerät dazu?

: Weißt du noch wie alt du warst als du dein erstes Kaninchen geschlachtet hast? Das war bestimmt ein besonders geiles Gefühl, als du zum erstenmal ein zappelndes Kaninchen zwischen deinen Beinen gefühlt hast, oder? Was trägst gern wenn du Kaninchen schlachtest, bindest du dir eine Gummischürze um oder trägst du einen von deinen sexy Schwesternkitteln?

: Du verbringst deine Freizeit ganz normal, das bedeutet wie, gehst du oft inns Kino, hörst gern Musik, ließt ne menge Bücher oder ziehst du dir was sexy kurzes an und gehst gern tanzen oder verbringst du deine Freizeit mit deinem Freund?

: Einen schönen Weihnachtssonntag wünscht dir Susanne
: Wolfgang

Hallo Wolfgang
Ich nehme natürlich die Kaninchnenzuerst zwischen die Beine und betäube sie dann.Sonst zappeln sie ja nicht.Das Schlachten habe ich von meinem Vater gelernt. Ich war als Kind öfters dabei und habe zugeschaut.Das erste Kaninchen habe ich mit 13 Jahren geschlachtet.Das war noch kein so geiles Gefühl,daß hat sich erst etwas später herausgebildet.Den Genickschlag mache ich mit einen dünnen runden Holzknüppel (ein Stück Besenstiel) Mein Vater ist kurz danach bei einem Unfall ums Leben gekommen.Seit dem schlachte ich unsere Kaninchen allein.Du hast recht Wolfgang ich trage eigentlich zum Schlachten immer einen schwesternkittel.(Ohne Gummischürze)Aber fast nie einen von mir.(die sind nicht so schön)Ich habe fast immer die älteren Kittel meiner Mutter an (sie ist auch Krankenschwester)Das sind noch dieseschönen weißen Rückenschlußkittel aus DDR-Zeiten (Einheitskittel)So was gibt es heute kaum noch.Wir tragen fast nur noch Kassacks.Dazu habe ich noch eine von meinen ausgemusterten Schwesternhosen an.Die sind dünn und man spürt das Zappeln zwischen den Oberschenkeln sehr schön.Und Wolfgang wie schlachtest Du und von wem hast Du es gelernt.Macht es dir Spaß?Hat Dein Freudenspender dabei nich nie gespritzt?
Viele Grüße Susanne

Quelle: „rubber-boots.de


Nun wirft sich die Frage auf, ob es dabei um eine Freak-Show von Gummi-Fetischisten geht, welche sich gerne mal mit Latex in die Atemnot bringen.

Oder, ob es dabei nicht nur die Frage nach dem Erfolg solcher Bestseller wie diesen S/M-Fesselroman „50 Shades of Grey“ aufwirft, welcher ja gerade durch Frauen bevorzugt gekauft wurde und immer noch wird: Die Lust an der Gewalt als Stimulanz, selbst wenn diese zur Selbsterniedrigung führt.

Und sei es nur durch Kompensation, indem man ein Kaninchen im String schlachtet, nur um, am Ende, das letzte Zucken zwischen den Schenkeln und nahe der Vulva wohl endlich genießen zu können.

Der ganze Auszug stammt aus dem Jahre 2004, ist also mehr als 10 Jahre alt, scheint aber dennoch aktuell wie seinerzeit schon beschrieben.

Dabei ist es doch ein Tabu – über das man bei Frauen schon gar nicht spricht. Selbst, wenn sie es zu genießen scheinen. Es ist genauso gesellschaftlich ignoriert, wie die Tatsache, dass Frauen zu 50:50 Prozent Gewalt gegenüber Männern ausüben, aber nie die Folgen davon zu spüren bekommen. Und schon gar nicht redet man in diesem Land darüber.

Gegenüber Kindern ist die Gewaltquote übrigens übererfüllt. Sie liegt bei weit über 55 Prozent bezogen auf die Elternschaft. Die Zeitungen sind mehr oder minder jeden Tag gefüllt davon, thematisieren es aber nicht weiter, da es sich wohl in den Augen der Journalisten eher um ‚Kaninchen‘ zu handeln scheint.

Man will nicht hoffen, das Mutti dabei einen String-Tanga trägt, dürfte aber im Hinblick auf die Dunkelziffer ohne Hellfeldstudie mit Betrachtung des „sexuellen Missbrauch“ durchaus misstrauisch genug über die Situation in diesem Land reflektieren – und nachdenken dürfen.

Altruismus sieht wohl etwas anders aus …

Beispielfoto: „Augsburger Allgemeine“

NOV. 16: ES WIDERT AN, AUS WELCHEN ECKEN HIER Z.T. DIE KLICKS KOMMEN!


PS: „Poison Ivy behandelt Männer wie Dreck und treibt sie in den Selbstmord

„Dieses Mädchen treibt Männer in den Tod. Die 17-jährige Hanna, demütigt und schikaniert ihre Opfer, bevor sie ihnen den Selbstmord vorschlägt. Ein Psychospiel, das tödlich endet.“ (Focus, 27. Oktober 2016)

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