Das musste ja irgendwann mal kommen: Die ‚GröKaZ‘, größte Kreischerin aller Zeiten, Anne Wizorek, bekommt nun neben dem Frauenministerium einen staatlich geförderten Verein, der sie hilfreich unterstützen will und möchte.

Hintergrund, so die Gründerin der steuerlich absetzbaren Initiative sei, dass es eine Zumutung für diese arme Frau ist, sich dem Ganzen, so Amelie-Gertrud Piskots-Szytlau, in Talkshows öffentlich darstellen zu müssen und insgesamt vor einem Millionenpublikum in eine persönliche Blamage getrieben zu werden.

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Der Förderkreis „Anne Wizorek Hilfe e.V.“ (AWH) ging daher in die Offensive, weil 140 Zeichen eben nicht genug sind, die Bevölkerung zu alarmieren und eine Öffentlichkeit herzustellen.

Wir sehen mit großer Sorge, dass die s.g. Vorreiterin Hashtag-geführter Kampagnen und Studentin an diversen Universitäten für „Neuere deutsche Literatur, sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft“, nach ihrem eigenen Engagement nun auch noch weiter Schiffbruch erleiden muss, so die aus Polen gebürtige Piskots-Szytlau.

Nun ja, es ist wohl völlig unerheblich, dass sie beide Studiengänge ohne Abschluss beendete, das schaffen ja auch Politikerinnen wie Kathrin Göring-Eckhardt und Claudia Roth. Dennoch lassen einen solche Interviews am Zustand des neu gegründeten Vereins zweifeln.

Der „Spree-Elbe-Kanal-Kurier“ (SEKK) interviewte die Vereinsgründerin, vor und angeblich exklusiv, über ihre (Ab-) und Hintergründe, sowie die weitere Planung und Strategie. Da es momentan nur via Paywall lesbar ist, hier nun ein kleiner Auszug daraus:

SEKK: Frau Piskots-Szytlau, sie hatten ja schon die Gründe für die Gründung angekündigt und möchten Frau Wizorek helfen. Warum?

Piskots-Szytlau (P-S): Nun, diese Frage ist einfach zu beantworten – denn diese Frau braucht dringend Hilfe und Unterstützung. Denn nach ihrem #aufschrei passierte nichts mehr und bei Hart aber Fair wurde sie in die Blamage gezwungen

SEKK: Warum?

P-S: Nun, in der Sendung wurde sie ostentativ von vorab selektierten  Antifeministinnen wie Kelle und Thomala und einem Frauenhasser aus Kiel angegangen, der auch noch in der FDP agiert – und dabei nicht nur in die Ecke gedrängt, sondern bekam auch mit Anette Mattfeldt-Kloth keine hilfreiche Unterstützung. Das war geplant und widerspricht allen Abmachungen mit den Medien! (Anm. der Redaktion: die nächsten 15 Ausrufezeichen wurden entfernt)

SEKK: Aber die Argumente von Frau Wizorek und Mattfeldt-Kloth wirkten doch nun wirklich nicht besonders überzeugend. Die eine sprach permanent von einer „Monstranz“, die andere redete über ihren #aufschrei, welcher längst als geplante und definierte Agitation bezeichnet wird. Wie erklären Sie sich das?

P-S: (grinst erst ernst und wird dann sehr energisch). Das fragen sie ausgerechnet mich?! Sprechen sie doch mal mit den beiden Opfern, die durch diese mediale Agitation zu Fall gebracht wurden! Aber in allem Schlechten wohnt auch etwas Gutes inne, denn dieser Abend war der Startschuss für unseren AWH e.V., wenngleich wir uns da mehr Unterstützung erhofft hätten.

SEKK: Was eine gute Überleitung zur Finanzierung Ihres Vereins ist. Nutzen Sie hierfür Crowd-Funding, läuft eine Unterstüzung durch das BMfSFJ bzw. bekommen Sie Spenden aus der Bevölkerung oder Abgaben anderer e.V.’s?

P-S: Endlich mal eine gute Frage! Wir waren sehr entsetzt, als uns das Familienministerium lediglich 250.00,- Euro als Anschubfinanzierung zur Verfügung stellte. Vergleichen Sie das doch mal mit  den 1 Mio., die jedes Jahr in das Bundesforum Männer (BuFoMä) gesteckt werden! Und wofür? Damit dieses Patriarchat wieder die nächsten Jahre überstehen kann!

SEKK: Aber das so genannte BuFoMä tut doch garnichts.

P-S: Eben, das ist doch der Punkt. Das ganze Geld fließt dort in die Finanzierung eines Vorstandes und verdiente Mitstreiterinnen wie Anne W. gehen vollkommen leer aus. Was hat ein Rainer Rosowski, was wir und Frau Wizorek nicht haben?

[..]

SEKK: (nach kurzer Unterbrechung des Interviews) Frau Piskots-Szytlau, wir sind froh, dass ihre Hyperventilation durch den Notarzt gestoppt werden konnte. Wie fühlen Sie sich jetzt?

P-S: Es geht schon wieder, danke der Nachfrage.

SEKK. Das freut uns zu hören. Aber gestatten Sie die Frage: Was sind ihre Intentionen und Pläne nach erfolgreicher Resozialisierung von Frau Wizorekt?

P-S: Das fragen Sie  noch!? Momentan arbeiten wir an einem Konzept, verkannte Kämpferinnen, Aktivistinnen und Speakerinnen wieder in das rechte Licht der Öffentlichkeit  zu rücken. Ob nun Jasna Strick oder andere bekannte Streiterinnen. Sie alle sollen wissen: Wir holen euch da raus!

SEKK: Und dann?

P-S: Wir planen eine Expansion über Österreich bis in die ganze Welt. Momentan steht auf unserer To-Do-Liste Anna Lena Bankel, die als Kunststudentin ihren Weg über #imzugpassiert macht und völlig unnötig desavouiert wird. Aus Österreich kamen schon immer gute Impulse, das muss man jetzt aufgreifen und fortführen!

Soweit also der Ausschnitt dieses Gesprächs mit Piskots-Szytlau. Letztendlich eine Darstellung voll irritierender Aussagen und Fehlannahmen. Außer vielleicht beim BuFoMä; da mag sie eventuell recht haben.

Dennoch stellt sich die Frage: Wozu dieser Verein? Etwa, um Feministinnen zu resozialisieren oder das ganze Land weiter zu indoktrinieren. Der Erwerb der aktuellen Ausgabe des „Spree-Elbe-Kanal-Kuriers“ sei an dieser Stelle jedem empfohlen, um Klarheit zu bekommen, welche Protagonistinnen hierzulande am Werk sind – und was sie sukzessive vorhaben.

ES IST ERSCHRECKEND

Nach Lesung des ganzem Gesprächs mit Piskots-Szytlau und dem „SEKK“ taten sich Abgründe auf, die nichts Gutes ahnen lassen sollen. Es öffnen sich Schlunde, die darlegen, warum es Zeit ist, sich zu wehren und dem Ganzen ein Ende zu setzen.

#feminismuswiderstand und #mitfraupassiert allein genügt dazu nicht. Denn irgendwann muss auch der böseste Anfang sein Ende haben. Ein Interview, geführt von Manuel Reitenstreicher, genügt an dieser Stelle nicht.

Man muss nicht in den Abgrund sehen, um zu erkennen, dass man diesen auch mal per Zuschütten beerdigen kann. Schwamm drüber reicht leider nicht mehr!

Abschließend die Aussage von Markus Tumber-Schäfer dazu, der als Finanzvorstand, des noch nicht Online stehenden Vereins, das Folgende verkündete:

„Macht mit, zahlt nach, macht’s besser“

Ganz sicher nicht!

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