Nein, es geht nicht um Abba (nebst angeschlossenem Musical), sondern um eine köstliche Adaption eines Klassikers des letzten Jahrtausend. Die Rockband „Queen“ veröffentlichte damals den Hit überhaupt – einen, über deren Lyrik noch bis heute gerätselt wird:

https://emannzer.files.wordpress.com/2015/06/51af2-6a0133f3c49ce9970b013486e70e30970c-pi.jpg?w=127&h=127Bohemian Rhapsody
„Es war schon immer so und wird wohl auch so bleiben. Das Unerklärliche fasziniert, fordert heraus. In dem Moment in dem es erklärt, gelöst wird, verliert es schlagartig seine Faszination und wird uninteressant. Don McLean wusste, warum er seinen Liedtext zu „American Pie“ nie erklärt hat. Auch Freddie Mercury ließ sich nie zu mehr hinreißen als zu der Bemerkung, „Bohemian Rhapsody“ sei „persönlich, über Beziehungen“. Er wusste warum. Bis heute zerbrechen sich die Menschen den Kopf, und versuchen die Zeilen zu interpretieren, mit Sinn zu füllen …“ (Quelle)

Nun gibt es, letztendlich, eine interessante Umarbeitung darauf. Allerdings aus (Haus)Frauensicht geschrieben & gesungen – und deren empfundene Situation darstellend. Fazit: Trotzdem ziemlich gut gemacht.

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Warum wird das nun ausgerechnet hier veröffentlicht? Weil das irgendwelche ‚MamaBlogs‚ machen und die feministische Szene das Ganze dann auch noch teilweise bejubelt, was sie sonst bekämpft?

Nein, es ist ganz einfach: Denn es ist selbst erlebt, allerdings aus Männer- und Vätersicht, zum Beispiel hier und frei übersetzt:

„Ich wische Popos, packe Anziehsachen und fahre das Kind hin und her“

Und es kann bestätigt werden, was in diesem Lied ‚parodiert‘ wird: Kinder sind unglaublich anstrengend und fordern einen mehr, als man anfangs erahnen kann.

Als mal Vollzeit – und nun ‚Teilzeitalleinerziehender‘ ist es Stress pur. Und je jünger die Kleinen sind, desto aufreibender ist es. Da hat es sich was; mit dem selig vor sich hin strahlendem „Milupa-Baby“, sondern es ist tatsächlich ein Full-Time-Job.

Und dieses Video bringt das wunderbar auf den Punkt. Wenn auch aus der Mutter-Sicht gesungen und Klischees bedienend, so zeigt es ebenfalls und wunderbar auf, welches Theater man damit hat und dennoch (sein) Glück darin auffindbar ist.

Letztendlich ist es aber auch ein Plädoyer für die Familie und ein Zeichen dafür, was hier in diesem Land gewaltig schief läuft. Aber -und immerhin- taucht der Papa am Ende ja auch auf; wenigstens positiv konnotiert.

Wohl dem Mann, der das noch kann.
Nachsatz: … oder dieses aktuell darf

Denn die Realität sieht meistens leider anders aus: Oder sind solche Wörter wie „Zahlvater“, „Entsorgter Vater“ etc. nur eine leere Worthülse? Wohl eher nicht!

Im Gegenteil, man macht sie seelisch & finanziell fertig, zwingt sie quer durchs Land zu reisen, nur um den Kontakt zu halten und denunziert sie nur allzugern durch z.B. Falschbeschuldigungen.

Papa Mia!
(Mein Papi)


Die deutsche Übersetzung des Originals von Queen kann man übrigens hier einsehen. Dort findet sich auch ein Link auf den englischen Quelltext.

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