Gunnar Kunz, Autor des Buches: „Verwundbar sind wir und ungestüm“, welches ich hier rezensiert habe, schrieb auf „Nicht-Feminist“ eine köstliche Satire (leider nicht reblogbar) zur diskriminisierungssensiblen weißen Frau der heutigen Zeit.

Ähnlichkeiten mit real existierenden Twitterinnen und Co. sind dabei nicht ausgeschlossen. Hier geht es los – und nun Vorhang auf; für die große Diskriminierungs-Parade der gefühlt traumatisiererten ‚Trümmer-Frauen‘:

 Guten Tag! Schön, dass so viele Damen zu unserer Veranstaltung über die heteronormative Gesellschaft gekommen sind. Wir lernen heute, wie man belastende Gespräche unterbindet und offenen Diskussionen aus dem Weg geht. Außerdem gibt es einen diskriminierungssensiblen Raum, eine Art erweiterten Mutterschoß, in dem grundsätzlich allem zugestimmt wird, was eine von euch sagt. Aber am besten, ihr stellt euch erst mal vor. Vielleicht könnt ihr auch kurz eure Erfahrungen mit cis-Männern andeuten oder was euch in diesem Zusammenhang wichtig ist.

Und so kommen sie dann, die selbstentlarvenden Eigendarstellungen:

Ich heiße Jasna und darf in der Süddeutschen darüber jammern, dass mich keiner einstellt. Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich mit Widerspruch fertigwerden – könnt ihr euch vorstellen, wie belastend das ist? #Aufkreisch! [Anm: Hashtag von Emannzer geändert]

Auch das hier hat es in sich:Ich heiße Luise und möchte mit „Eure Majestät“ angeredet werden. Wie soll sich eine Prinzessin sonst gemeint fühlen?“

Und das Proffesx Lann Hornscheidt bekommt auch sein Fett weg:

„Ich heiße Antje und erwarte, dass alle Menschen raten, in welcher Stimmung ich mich gerade befinde. Und dass sie mich entsprechend anreden: als er/sie/es, das Lannx oder Sternchen ***. Als Kind haben schließlich auch alle auf meine Launen reagiert.“

Weiter geht es hier:

Satire:  Weiblich. Weiß. Verwöhnt.

Wer nun neugierig auf das Buch geworden ist. Hier kann man reinlesen:

Ein Buchtipp

Viel Spaß beim Erkennen – und dem, hoffentlich einsetzendem, Verstehen.

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