Im lesenswerten Blog „Männer- und Väterrechte“ fand ich heute eine ‚Perle der Natur‘ – der feministischen selbstverständlich (mit Klick auf das Bild landet man im Originalbeitrag):

Auszug aus dem Text: „Münchens Gesundheitsminister Joachim Lorenz hat eine Info-Broschüre in Apfelform verteilt. Die Frauenbeauftragte [..] fordert die Hefte einzustampfen. Ihre Begründung: Die Apfelhälfte erinnere an weibliche Geschlechtsorgane, die Werbung sei sexistisch

Au weia – hätten die nicht wenigstens eine Trigger-Warnung aufs Cover platzieren können, damit sich Feministinnen nicht echauffieren müssen?

Wer also denkt, dass diese Ideologie erst seit den letzten Jahren durchdreht, wird augenscheinlich eines besseren belehrt. Business as usual seit Jahrzehnten im Feminismus (und später auch Gender-Mainstreaming).

Was liegt also näher, als mal eine kritische  Besprechung des sexistischen Obstes durchzuführen – und was man wohl besser nicht in den Einkaufswagen legen sollte, um zarte Seelen nicht zu spoilern oder Traumata wachzurufen. Also gut, einmal muss es nun mal gesagt und getan werden.

Das sexistische Obst des Grauens:

  • Bananen: Um ‚Göttinnen‘ willen (ist wohl selbsterklärend)
  • Orangen: Geht nicht (wegen des Hymen der Fruchtstücke)
  • Birnen: Erinnert an weibliche Gesäßformen und triggert somit
  • Pflaumen: Um Himmels willen, die sind schlimmer als die Äpfel
  • Kiwis: Bringen aufgeschnitten Trauma der Akne-Pubertät zurück
  • Erdbeeren: Da kann man gleich wieder anfangen mit den Kiwis!
  • Melonen: Soll das etwa an den Busen & die Schwerkraft erinnern?
  • Granatäpfel: Spielt auf die Menstruation an und geht somit gar nicht!

Soweit diese erste Liste gemeingefährlicher Früchte und der ihnen zugrundeliegenden Sexismen. Jeder halbwegs seriöse Wissenschaftler ist nun gefordert, diese fortzuführen sowie an alle Supermärkte, Gemüsehändler und vor allem Frauenbüros weiterzuleiten. Da ist jetzt jeder in der Rape-Culture-Gesellschaft gefordert. Sachdienliche Hinweise bitte im Kommentarbereich.

Im Grunde ein Trauerspiel, nicht erst (und vor) seit 1998. Nur, dass es heute noch verrückter geworden ist und man vor zwei Jahrzehnten die Notbremse hätte ziehen sollen – statt darüber zu grinsen.

Update: Auf „Geschlechterallerlei“ kreierte Graublau nun ein neues Wort: Fruitshaming[unter besonderer Berücksichtigung der Orangen- und Pfirsich(-Haut)]

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