Meint jedenfalls Opa Hoppenstedt und bringt dabei nicht unbedingt die Duracell-Häschen zum Hoppeln. Das war aber wohl auch nicht die Intention des (inzwischen) leider nun auch verstorbenem Victor von Bülow – eben als Loriot bekannt.

Heute ist Heiligabend, Christi Geburt und ein Festtag, den wohl alle Kinder lieben. Nicht nur wegen der Geschenke, sondern wegen des Zaubers, der dem Ganzen inne wohnt. Es ist und war ein kleiner Glanz in den Hütten. Das ist wohl die Magie des Weihnachtsfestes.

 

Was Weihnachten ist, haben wir fast vergessen
Weihnachten ist mehr als ein festliches Essen.
Weihnachten ist mehr als Lärmen und Kaufen,
durch neonbeleuchtete Straßen laufen.

Weihnachten ist: Zeit für die Kinder haben,
und auch für Fremde mal kleine Gaben.
Weihnachten ist mehr als Geschenke schenken.

Weihnachten ist: Mit dem Herzen denken.
Und alte Lieder beim Kerzenschein –
so soll Weihnachten sein!

Man nennt es wohl nicht umsonst das Fest der Liebe. Als eines meiner Kinder mich fragte, ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt, habe ich meine Hand auf seine Brust gehalten und gesagt: „Ja – er wohnt da drin“

Ein Jahr später bekam ich die Revanche: „Papi – da wohnt das Christkind“. Nun darf man raten, wo die Hand des Kindes auf meinem Oberkörper lag. Und vom hart erspartem Taschengeld gab es etwas Sensationelles vom Weihnachtsmann als Geschenk, was heute noch berührt und seinen Ehrenplatz in der Wohnung hat. Was man gibt, bekommt man zigfach zurück.

Frohe Weihnacht euch Allen

„I believe in Father Christmas“

Übersetzung via Songtexte.com

„Sie sagten, es wird an Weihnachten Schnee geben.
Sie sagten, es wird auf Erden Frieden geben.
Doch statt dessen regnete es weiter –
ein Schleier aus Tränen für die jungfräuliche Geburt.
Ich erinnere mich an einen Weihnachtsmorgen.
An ein winterliches Licht und einen fernen Chor
und das Läuten einer Glocke und an den Duft des Weihnachtsbaumes.
Und ihre Augen waren voller Flitter und Feuer

Sie verkauften mir einen Weihnachtstraum.
Sie verkauften mir eine stille Nacht.
Und sie erzählten mir ein märchenhafte Geschichte,
bis ich schließlich an die Israeliten glaubte.
Und ich glaubte an den Weihnachtsmann.
Und ich schaute zum Himmel mit aufgeregten Augen,
bis ich gähnend im ersten Morgenlicht erwachte.
Und ich sah ihn und durch seine Verkleidung.

Ich wünsche euch eine frohe Weihnacht‘,
ich wünsche euch ein gutes Neues Jahr.
Alle Qual, Schmerz und Traurigkeit
möge eure Herzen verlassen und euch nicht im Wege stehen.
Sie sagten, es wird an Weihnachten Schnee geben.

Sie sagten, es wird auf Erden Frieden geben.
Hallelujah Noel, sei es Himmel oder Hölle –
wir bekommen das Weihnachten, das wir verdienen!“

(Emmerson, Lake & Palmer, 1975)

Früher war mehr Lametta(Weihnachten bei Hoppenstedts, Video, inkl. „abgezapft und original verkorkst“ vom Vertreter), das stimmt wohl. Heute sehen die Tannenbäume nicht mehr ganz so traurig aus, dafür aber die Herzen vieler Menschen. Und viele, meist Väter, sitzen aktuell alleine herum und finden keine seelische Herberge.

Daher möchte ich die Anregung von „Max Kuckucksvater“ zum Vatertag gerne aufgreifen: Wenn noch Platz ist, wenn es die Zeit zulässt – und wenn dieser Gedanke an den Weihnachtsmann noch nicht ganz verschwunden ist, dann:

besucht, ruft an oder ladet ein.

Macht es einfach. Es kostet nichts.

Und lasst den Gedanken leben!
Ich danke allen Unterstützern.

Eine schöne Zeit
& Danke ihr Lieben.

Hinter jedem kleinem Türchen
(Text: Gunnar Kunz / Musik: Hans-Ulrich Pohl)

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