Zugegeben, es hat nicht direkt mit diesem Blog zu tun – und ist dennoch ein inhärentes Thema. Vor mehr als einem Jahr erhängte sich die Jugendrichterin Heisig und zum Teil gibt es so mancherlei Theorien dazu. Man muss nicht unbedingt an Verschwörungen glauben oder ähnliche Paradigmen dazu entwickeln – aber man kann dabei durchaus auch ins Grübeln kommen, wenn man diesen Film (fiktiv und dennoch real) gesehen hat, welcher sich, laut Selbstbeschreibung, so definiert:

„TV-Drama nach dem Bestseller von Kirsten Heisig. Die Jugendrichterin Corinna Kleist geht über alle Grenzen – vor allem über ihre eigenen. Sie kämpft vehement und engagiert für jugendliche Intensivtäter und versucht, diese über das Neuköllner Modell zu erreichen. Es ist die Bedrohung von außen und innen, der sie am Ende nicht mehr standhalten kann.“

Den Film kann man übrigens hier sehen:
ARD –  Das Ende der Geduld (ab 20:00)

Wer jetzt denkt, der emannzer säße nun mit Schaum vor dem Mund vor seinem Blog-Editor, der irrt sich. Wer aber nun darüber nachdenkt, der kommt vielleicht auch zu anderen Schlüssen.

Warum dient dieser Film zB. der „Welt“ als Grund, einen Sarazzin als rechts zu titulieren – obwohl dieser Mitglied der linken SPD ist? Und warum verwundert es nicht, wenn die Kommentatoren die Dinge besser auf den Punkt bringen, als die Verursacherin Antje Hildebrandt es selbst vermag?

Und weshalb hyperventiliert z.B. mal wieder die „Zeit“ über ein angeblich und  ebensolches und unterstelltes Atmungsvermögen einer nun verstorbenen Ex-Richterin?

Das Ende der Geduld

Es reicht, es langt – und zwar gewaltig. Die meisten Menschen wollen in Ruhe und Frieden leben – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und die meisten passen sich, um des lieben Friedens willen, eben an. Das ist auch verständlich, denn wer will nicht einfach mal an sich persönlich denken können, ohne mit Vor- und Anwürfen belästigt zu werden – oder sich gegen andere (Gut-)Menschen erwehren zu müssen, welche einem selbstherrlich erklären wollen, wie die Welt sich (in ihren Augen) zu drehen hat!

„Toleranz-Woche“ bei der ARD
– na prima, denkt man sich.

Und reibt sich verwundert die Augen, dass nun wirklich ein heißes Eisen angefasst wird, welches neben vielen anderen vor sich herglüht. Und nochmal: Es geht nicht um unsere Willkommenskultur (dem Feminismus gegenüber, z.B.), es geht um die Penetranz, mit der die Menschen hierzulande konfrontiert werden – Ob sie es nun wollen oder nicht.

Ein paar Schlagworte dazu:

  • „Familienrecht“ und Väter
  • „Frauen-Quote“ und Männer
  • Die angebliche „Gleichstellung“
  • Fordern- und Förderungshaltung
  • ‚Männergesundheit‘ und Frauenwohl
  • Wehrpflicht – exklusiv für die bösen Männer
  • Früher sterben dürfen und die ‚Gleichstellung‘

Es sind nur ein paar Stichpunkte von eigentlich vielen, und noch ungenannten mehr, welche uns tagtäglich um die Ohren fliegen – und die ‚klaglos‘ erduldet werden müssen – per unausgesprochenem Dekret, welches sich „Herrschende Meinung“ nennt. Eine, die gefälligst Alle und schuldbewusst (so es denn die Männer betrifft) zu ertragen haben.

Da fragt man sich: Wann reißt der Faden?

Nun: Man bedenke, dass dieses dünne Band schon längst zerrissen ist und es wohl Jahrzehnte dauern wird, diese Schäden wieder gesellschaftlich zu flicken. Nicht, weil es opportun ist (oder so scheint) – sondern weil es wohl zu einer Notwendigkeit zu werden scheint. Aber wer kann schon in die Zukunft blicken?

Zero Tolerance – speziell bei Ideologien!

Und auch bei anderen Dingen, welche diese Gesellschaft schon (fast) in ihrem Innersten zersetzt haben:

Kinder sollen den Dildo-Führerschein machen (D), der Numerus Clausus soll die besonderen ‚Behinderungen‘ von Frauen berücksichtigen (A) bei Studiengängen – und Frauen auf jeden Fall eher in Rente gehen dürfen (CH). Sonst noch Fragen?

Oder ist jetzt (endlich) mal Schluss mit lustig?
-Irgendwie ist es auch mal gut mit der „Geduld“

Das Ende

Gleiche Rechte – Gleiche Pflichten
Und dies‘ für beide Geschlechter!


PS & wie es der Zufall will: Die FES (Friedrich Ebert Stiftung, SPD) welche so ‚herausragende‘ Werke wie die eines Hinrich Rosenbrock hervorbrachte, arbeitet sich aktuell an den s.g. Rechten ab. Und die Medien klatschen fleißig in die Hände bzw. promoten dies -u.a. hier– auch noch.

Und hier noch ein kleiner Nachtrag über die „Toleranzwoche“ der ARD via Heise: „Die ARD will wie die Süddeutsche zur „gelenkten Öffentlichkeit“ übergehen

Dafür zahlt man doch gerne die „Demokratie-(Zwangs-)Abgabe“ an die ÖR.

Advertisements