Nun bin ich ja kein Freund von rechts-mitte-links-Diskussionen oder Standort-bestimmungen innerhalb irgendwelcher politischen Paradigmen, da die Außen-einwirkungen auf Männer-, Väter- und deren Rechte wesentlich massiver sind und irgendwelche internen Diskurse die nach außen dargestellte Wirksamkeit schwächen.

Aber hier muss ich dennoch mal einem Männerrechtler recht geben, welcher sich politisch verortet hat und mal belegt aufzeigt, was da seitens des Feminismus für ‚linke‘ Spielchen laufen und inwiefern die Forderungen zugunsten von Frauen, und ausschließlich dem eigenen Geschlecht zugeordnet, ziemlich sicher eins sind: rechts!

Das linke (oder sich dafür haltende) oder rechte, von mir aus auch liberale Geschlecht namens Frau kann nämlich lediglich eins: Fordern & Fordern – wie übergreifend üblich zu Lasten der Männer, die das Ganze nicht nur materiell finanzieren sollen, sondern auch durch Zurückstehen im Sinne einer aktiv „positiven Diskriminierung“ (für mich das Unwort des Jahres) gefälligst Karriereeinbußen hinzunehmen haben, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefälligst selbst sorgen sollen – aber dabei bitteschön als Financiers weiterhin alles am Laufen halten und eben auch bezahlen sollen.

Der Blogger Wolfang Wenger, welcher sich, wie auch Genderama (meinen Glückwunsch an dieser Stelle an Arne Hoffmann für 10 Jahre pro-aktives Bloggen) eher im linken Spektrum verortet, fordert dementsprechend auch eine Umkehr der männlichen Gefälligkeiten und dem Beugen vor der, seit Jahrzehnte anhaltenden ‚Forderungskultur‘ von Femistinnen (und auch mitlaufenden Frauen) – hin zu einem aktiven Verlangen der Erfüllung männlicher Bedürfnisse:

Das Leben ist kein Wunschkonzert!

Vor kurzem habe ich bereits über den linken und rechten Feminismus geschrieben. Immer stärker wird der linke Feminismus zurückgedrängt. Doch stattdessen gibt es kein besseres Verstehen von Männerrechten, die Probleme von Männern und deren systemische Benachteiligung, sondern allein andere Frauenrechte werden in den Vordergrund gerückt.

[..]Und wieder sind es Frauen, die sagen „Wir wollen“ und der Mann ist es, der sich danach zu richten hat.

Die Frauen haben nun gleiche Rechte und Möglichkeiten und sie denken nicht daran, diese Möglichkeiten zu nutzen. Stattdessen geniesen sie die Errungenschaften des linken Feminismus und – wenn sie dann keine Lust mehr haben – bürden dann den Männern wieder die alten Lasten auf.

[..] Es ist nun an der Zeit, von den Frauen EINZUFORDERN, dass sie ihren Teil an den Pflichten der Gesellschaft erfüllten.

Die Vereinbarung von Familie und Beruf ist schwierig? Willkommen in der Wirklichkeit – das wissen die Männer schon seit Beginn der Industrialisierung.

Dieses letzte Zitat nur als Beispiel, wo Männer sich mehr und mehr in die Ecke drängen lassen und so zu den weiterhin willfährigen Erfüllungsgehilfen eines feministischen ‚Ponyhofs‘ degradiert werden sollen.

Machen wir Schluss damit – und fordern endlich auch ein!


Nachtrag: Aktuell läuft „#HeforShe“ als UN-Aktion mit ‚Botschafterin‘ Emma Watson. Die Leserin „Ellas“ kommentiert  dazu (Zitat aus der „Brigitte“):

„Einmal mehr heisst Feminismus:
Männer sollen’s doch bitteschön
für uns Frauen regeln.“

Er [nur] für Sie – geht’s noch ‚empathischer‘?

Mehr dazu: „Mogelpackung“ (Maskulinistblog)
Eine Diskussion gibts auf Geschlechterallerlei

Auf dem Freethoughtblog zeigt ein Artikel auf,
wie sich Watson selbst entlarvte. [english]

Der Stadtmensch hat auch so seine Sicht:
Beschrieben in seinem Artikel „Stupendo!

Und „Alles Evolution“ zeigt Stereotype auf

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