In einem interessant zu lesendem Artikel des Sub-Magazins „Icon“ auf dem Medium der „Welt“, kamen -von einer Redakteurin geschrieben- denkenswerte Aspekte ans Tageslicht, die man sinngemäß wohl so umschreiben kann: Er soll gefälligst sein Hobby (oder die Option darauf) zurückstellen, damit „wir“ mehr haben.

Sie will wirklich nur sein Geld

[..] fasst das ganz unromantisch so zusammen: „Männer suchen die Liebe, Frauen nur das Geld.“ Klingt zwar ziemlich hart, ist aber vielleicht in der Beziehung gar kein so großes Problem. Denn: Für Männer ist „Sie ist sehr sparsam im Umgang mit Geld“ die attraktivste Aussage im Geld-Liebe-Kontext. Dann kann sie also ihr eigenes Geld sparen und stattdessen seines ausgeben.

Nun ja, das bringt mich auf eine Aussage eines Bekannten, welcher mir mal wortwörtlich sagte: „Ihr Geld war ihres, dass meine das Unserige“. Setzt man das in Korrelation zu Tatsachen die belegen, dass weitaus mehr Frauen die Kaufentscheidungen tätigen bzw. nach Männern suchen, die entweder gleich viel; oder noch besser: mehr Einkommen haben – dann ergibt sich ein interessantes Bild unserer Gesellschaft.

„Frauen geht es ums Geld, und zwar um seines,
Emanzipation und allem zum Trotz.“

Ergo: Bei der ‚Kohle‘ hört der Altruismus und die Autarkität auf! Man nehme nur ein Beispiel in Form von Zitaten wie: Ich will doch nur, „was mir zusteht“. Ein oft gehörter Satz von Trennungsfrauen und eine Folge unserer ‚Jahrhundertreform‘ (wieviele denn noch; alleine im Gesundheitswesen hatten wir drei in 10 Jahren) aus den mittigen Siebzigern, welche aus einem Schuldprinzip bei Trennungen, einen Alleinschuldgrundsatz zimmerten, welcher Männer/Väter bis heute ruiniert – Selbst dann, wenn sie nichts verbrochen hatten. Aber das ist ein anderes und sehr weites Thema.

„Frauen geht es ums Geld, und zwar um seines, Emanzipation und allem zum Trotz“. Ein Zitat übrigens, welches die Autorin (Nicola Erdmann) im oben verlinktem Beitrag genau so und erkenntnisreich niedergeschrieben hat.

Und sie zeigt damit viel Einsicht und Reflektionsvermögen in die (zumeist) vorhandenen Konstrukte im Leben eines meist weiblichen Wesens. Es gibt dabei sicherlich auch Ausnahmen, eine kenne ich selbst. Aber das nur am Rande.

Und damit überlasse ich einem der Kommentatoren zu diesem Beitrag das Schlusswort:

„Ein dermaßen realistischer Beitrag – und sogar von einer Frau geschrieben!“

Abschließend: Ein Mann heiratet, weil er hofft, dass seine Frau so bleibt, wie sie ist. Eine Frau tut es mit dem Wunsch, ihn ändern zu können. Ziemlich bigott eigentlich, da er doch viel ’sparsamer‘ sein müsste – „Für Sie“
(Polemik & Ambivalenz)

Koste es eben, was es wolle …

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