Im Moment gibt es erfreuliche Dinge, die ich hier allerdings nicht in Gänze offen legen werde, aber wartet’s ab, denn demnächst hört und liest man vielleicht noch etwas mehr von „Agens“ – und wünschenswerterweise ebenfalls auch wieder in den Medien von „MannDat“. Aktuell gibt es eine Anfrage vom ARD Mittagsmagazin zu Männern, die aufgrund ihres Geschlechtes beruflich benachteiligt werden (u.a. auch durch eine nicht legale Quote im Berufsleben per vorauseilendem Gehorsam) und bereit sind, für ein TV-Interview zur Verfügung zu stehen.

Die Gründe dafür vielleicht, was u.a. Ferdinand Knauß in der „Wirtschaftswoche“ besprach; über den Aufstand der Daimler Männer im firmeneigenen Intranet bzw der öffentliche Widerstand gegen eine Quote. Hier nun aber der Einstieg über andere WiWo-Redakteure zum Thema:

Frauenquote bedroht Männerkarrieren

Unternehmen verordnen sich freiwillig eine Frauenquote, weil sie befürchten, dass sie sonst per Gesetz dazu gezwungen werden. Nun droht vielen hoch qualifizierten Männern eine Diskriminierung.

Prädikatsexamen, beste Zeugnisse, knapp zehn Jahre Personalverantwortung in verschiedenen Unternehmen, aufgestiegen bis zur zweiten Managementebene, darunter drei Jahre in Peking verantwortlich fürs Asien-Geschäft – und vor Kurzem noch einen MBA draufgesattelt: Jürgen Grüttner hatte jahrelang zielgerichtet darauf hingearbeitet, es bis ganz nach oben zu schaffen. Als ein Konzern vor einigen Wochen einen neuen Personalchef suchte, schien er kurz vor dem Ziel: Die Stelle passte perfekt zu dem 49-Jährigen, aus Sicht des vom Unternehmen beauftragten Headhunters war Grüttner der am besten qualifizierte Kandidat.

Das Problem: Das Unternehmen wollte ihn nur der Form halber kennenlernen. Der Grund: Unter den drei Kandidaten der letzten Runde waren neben ihm auch zwei Frauen mit beachtlichen, wenn auch nicht besseren Lebensläufen.

Auch Eckhard Kuhla hat bei Agens einen entsprechend guten Beitrag dazu geschrieben bzw viele Links zur Recherche hinterlassen:

Daimler-Männer revoltieren gegen die Frauenquote

Eine Männerrevolte im internen Daimlerblog. Mutig mit Namensnennung kritisieren die Daimler-Männer die Frauenquote in ihrer Firma, die ohne gesetzliche Quote bereits eingeführt wird. Hier die Fakten: Das Ziel 20% Quote bis 2020 hat zur Folge, dass im Schnitt jede dritte Führungsstelle in den nächsten Jahren bei Daimler an eine Frau vergeben wird. Internen Berechnungen zufolge, muss die Frauenquote für Beförderungen bei  35% jährlich liegen und das obwohl der Frauenan-teil an der Gesamtbelegschaft nur bei 13,9% (2011) liegt. CEO Zetsche (Daimler AG) gibt denn auch zu bedenken „Wohin soll ich denn all die Männer aussortieren?“ Zudem müssen sich männliche Führungskräfte für ein paar Jahre im Asiengeschäft bewähren, Frauen dagegen nicht. …“

Aber zurück zur Überschrift, denn es werden vom ‚Ersten‘ Männer gesucht, die aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden und sich ‚trauen‘, darüber auch mal öffentlich zu sprechen. Wer also jemanden kennt bzw. wer selbst betroffen ist, der kann sich an die folgende Adresse wenden:

Eckhard Kuhla, Vorstand
Eulenstr. 5
28857 Syke b. Bremen
Deutschland

Telefon: +49 (04242) 7840727
Kontakformular

Und danke an jeden, der diesen Aufruf weiter verbreitet. Macht den abservierten Männern Mut, den Mund aufzumachen – denn, was haben sie schon zu verlieren? Auch ein Mathematik-Professor, den man in Berlin abserviert hat, sprach im Spiegel Klartext zum „Professorinnenprogramm“, initiiert von Anette Schavan, jetzt ohne Berufsausbildung … Also artikuliert euch, verschafft euch Gehör – und schweigt nicht länger.

Danke!

Interessantes am Rand: Feministinnen schlagen Alarm, weil sie auch einer Quote zum Opfer fallen könnten (z.B. im Öffentlichen Dienst). Denn: „Auch Männer könnten profitieren: Feministinnen plötzlich „alarmiert“ über Gleichstellungsgesetz (via Genderama gefunden).

https://i2.wp.com/agensev.de/wp-content/uploads/Windm%C3%BChlenfachkr%C3%A4fteInitiativin-II-3.jpg

Bildquelle

Nachtrag: Der Originalartikel von Knauß steht hier:
Frauenpolitik: Quote opfert Gleichberechtigung!

„Deutschland einig Quotenland. Die Gleichstellung der Geschlechter wird mit den ewig gleichen Schein-Argumenten zu einem Dogma erhoben. Die Gesellschaft bezahlt dafür mit dem Verlust des Verfassungsprinzips der Gleichberechtigung.“

Advertisements