Guten Tag,

ich lese des Öfteren Beiträge/Diskussionen von, und bzw. übermäßig über die so genannten, „Radikalen“ oder die selbst ernannten „Gemäßigten“ und kratze mir dabei meistens den Hinterkopf.

Denn ich frage mich, was dieser Mist soll. Und ich wundere mich darüber, wo dieser (teils betend niederknieende) Irrsinn noch hin führen könnte. Aktuell sehe ich da eher ein Nirvana. Aber das mag auch meiner ‚beschränkten‘ Sichtweise geschuldet sein.

Ein kleines Beispiel: Die Userin „Onyx“ verkündet ‚triumphierend‘, wie sie AGENS e.V. dazu bringen konnte (mit Unterstützung übrigens) dass z.B. WikiMannia aus der Link-Liste flog. Na prima, möchte man da fast jubilieren, wären da nicht ihre eigenen (und unsäglichen) Verlinkungen auf radikale Feminismusseiten im selbigem Blog vorhanden ..

Zensur, vice versa eben,
– nur eben nicht mit den gleichen Konsequenzen

Arne Hoffmann (Genderama) und auch „Leszek“ hielten glücklicherweise dieser Selbstbeweihräucherung Argumente entgegen, wofür nicht nur ich den beiden wohl dankbar sein dürfte. Und ruck-zuck war übrigens die Kommentarfunktion beim selbsternannten „Gedankensalat“ anschließend geschlossen.

Aber zurück zum Header:

Femen

Wer ist denn da nun radikal?

Oder hat so ein abgeschnittener Hoden noch etwas mit dem Feminismus (oder dem Frausein) zu tun? Und falls ja; die Frage sei erlaubt an dieser Stelle: Ist das (oder eine Verlinkung auf hatr.org) noch gemäßigt?

Zusatzfrage: Sah‘ man jemals Solches auf radikal/gemäßigten Seiten bei Männern? – Ich denke nicht!

Und damit zurück zur Überschrift.
Gute Nacht.

Nachtrag und weil Onyx aktuell nun ‚rumplärrt‘: Ich habe nicht behauptet, dass das oben eingebettete Bild auf der Seite steht (Es geht auch nicht um das eine Photo, sondern um das Aufzeigen von double-standards im Gesamt-Kontext). „Hatr.org“ bzw. „Free Pussy Riots“ (das waren die mit den ‚tiefgefrorenen‘ Hühnern in ihrer Vagina) sind allerdings sehr wohl verlinkt auf diesem
‚Insalata mista‘.

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