In der Zeitung „Die Presse“ gibt es ein Interview mit dem österreichischem Männerforscher Josef Aigner, der nicht nur antwortet, sondern auch einen erfrischenden Klartext spricht und durchaus in der Lage zu sein scheint, auch mal mit klaren Fakten auszuteilen:

„Männer sind ja nicht einfach böse, unmoralische Schweine“

Vater mit Sohn

[..] Was fehlt, ist eine wirkliche Männerpolitik. Man müsste sich mehr um die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Männern kümmern. Das gäbe auch wichtige Auskünfte darüber, wie man Väterlichkeit fördern kann. Denn die Männer sind ja nicht einfach böse, unmoralische Schweine, die sich nicht um ihre Familien kümmern, wie das bisweilen von feministischer Seite tönt. Sie stehen unter geschlechterpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Zwängen, die ihnen das Leben nicht einfacher machen – und auch den Zugang zu Kindern nicht.

Tja, mein Denken seit Jahren und offensichtlich bröckelt es für den Feminismus und die Genderisten an allen Ecken und Enden. Bei Christian (Alles Evolution) gibt es aktuell eine sehr rege Diskussion um das Thema Scheidung bzw. über die Tatsache, dass (immer noch) mehr Frauen als Männer, eine Trennung einleiten. Thema:Scheidung – Wie häufig scheitert die Ehe?

Interessant dabei ist, dass die Diskutantinnen die Probleme rund um die allseits verschmähte Männlichkeit und das Vatersein wohl nicht mal im Ansatz (zu er-) kennen (scheinen). Wie denn auch, müssen sie es nicht mal im geringsten seelisch und monetär selbst durchmachen bzw. jemals erleben?! Das ist doch mal ‚ausgelebte‘ Empathie – oder wäre Apathie hier begrifflich passender?

Nun, der Mann ist halt die Produktionsmaschine, hat das Geld für ein paar Minuten sexueller Erfüllung heranzuschaffen – und sich ansonsten, selbst im „worst case“, weiterhin um Alles finanziell zu kümmern. Das ist doch eine prima Grundlage für Frauen und Mütter, die z.T. wissen, wie sie damit umgehen dürfen. Zitate, wie das einer Bekannten: „ich hätte ihn fertig machen können!“, zeigen doch durchaus, dass sie darum wissen, „was mir zusteht“. Letzeres ist übrigens auch ein Satz, den ich des öfteren von Frauen in Trennungssituationen gehört habe.

Und ja, es waren genau diese Sorte Mensch, die ihre Partner (mehrmals) betrogen hatten und sich dennoch im Recht fühlten, weil es der Ex es wagte, so etwas wie eine Art Restwürde zu bewahren …

Aber zurück zum Artikel: Der Mann hat recht! Und was tut unsere und die Regierung im Nachbarland dagegen, wo doch u.a. im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht, dass der Staat Unrecht beseitigt: „… Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Dazu muss man übrigens wissen, dass dieser Nachsatz erst nachträglich ins GG eingefügt wurde und unter anderem so absurde Dinge wie Frauenquoten oder ähnlicher Sexismus gegen ein Geschlecht damit verfassungsrechtlich ‚legitimiert‘ wurden. Und natürlich sind Männer nicht nur ‚Ferkelproduzenten‘, oder wie dies Sandra Hermann dies‘ in einem Gastbeitrag auf „MannDat“ neulich formulierte: „Männer sind keine Schweine

Zu den ‚Säuen‘ habe ich ja hier im Blog schon etwas geschrieben (siehe hier)

(Mit Dank an Genderama, worüber ich diesen Diskurs fand)

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