Das Folgende dürfte wohl polarisieren: Papas sind die besseren Eltern und Mamas geben Hormone.

Mir ist bewusst, dass diese Gegenüberstellung (eventuell etwas) unfair ist. Aber im Folgenden möchte ich zwei Dinge gegenüberstellen, die gegensätzlicher nicht sein können: Bewusste Hormonstörungen und gelebte Vaterschaft. Fangen wir mal mit dem Positivem an, denn Männer scheinen durchaus die geeignet(er)n Erzieher zu sein:

Eine gerade erschienene Studie der Universität Melbourne kommt zu dem Ergebnis, dass Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern im Durchschnitt emotional etwas gesünder sind als Kinder aus traditionellen Familien.

Die Studie gilt als die bisher größte zum Thema LGBTI-Familien, in ihr wurden 315 Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern und 500 Kinder aus traditionellen Familien hinsichtlich der körperlichen und psychosozialen Gesundheit verglichen. In den meisten Kategorien schnitten beide Gruppen etwa gleich ab, etwa bei „emotionale Reife und motorische Fähigkeiten“.

Interessant dabei, dass es in dieser Studie um Männer/Väter ging. Das diese, eventuell beeinflusst durch einen schwulen Erheber und Analysten, bedingt sei, lasse ich jetzt einfach mal im Raum stehen und außen vor.

Interessant auch, was der Blog „Genderama“ dazu schrieb; dass „.. sich das Gehirn schwuler Väter nach der Geburt ihrer Kinder verändert ..“. Nichts Neues also, wie viele werdende Väter wohl schon selbst am eigenen Leib erfahren haben. Ich bin nicht homosexuell, war aber ’scheinschwanger‘, was meint, dass ich in 9 Monaten fast 20 kg zugenommen habe bzw. bislang unbekannte Nestbauinstinkte entwickelte. Sprich: ich freute mich auf den Nachwuchs! Als er dann da war, nahm das Gewicht immerhin ab und die Liebe zum Kind mehr und mehr zu. Was für ein wunderbarer ‚Widerspruch‘ das damals war und heute immer noch ist.

Und damit möchte ich nun zum Kontrapunkt kommen;
Hormon-behandelnde Lesben (oder Ideologinen):

Pauline Moreno und Debra Lobel ließen ihrem 11-Jährigen Adoptivsohn Hormonblocker implantieren, um die Entwicklung zu einem Mann zu verhindern. [..] Nichtsdestotrotz spricht man dort mittlerweile von „transgender kids“ – geht also allen Ernstes davon aus[..] dass sie angeblich ein anderes Geschlecht haben würden, als sie tatsächlich haben.

Es reich ja nicht, dass Jungen in der Schule benachteiligt werden, nein, man scheint ihr Geschlecht nun wohl vollkommen eliminieren zu wollen. Zugegeben, die Gegenüberstellung, ist – oder mag provokant sein. Für mich tun sich dabei allerdings einfach nur noch Abgründe auf. Und ich frage mich, würden Schwule wohl selbiges tun bzw. ein Kind in seiner eigenen und natürlichen Entwicklung behindern?

Ich weiß es nicht – vermute aber, dass dem nicht so wäre. Alleine schon die Radikalität, welche ich bei Lesben wahrnehme, unterscheidet sie von den Menschen die ich sonst so kenne. Nicht nur, dass sie ‚fordern und fordern‘ wie es unlängst bei einem Streit in dieser Szene in München aufbebte (Lesben wollen ihren „Christinas-Street-Day„), nein, nun muss auch noch ‚hormonalisiert‘ werden, auf dem Weg in diese feministisch ‚Heile Welt‘.

Sind das also die „transgender kids“ der Zukunft?
Ich hoffe mal nicht!

Und es wäre übrigens schön, würde man mal etwas mehr über den positiven Einfluss von Vätern in den Medien lesen. Sie sind auch Eltern – und haben eine wichtige Funktion im Triangulat von Papa-Mama-Kind. Eine, die seit Jahrzehnten verfemt wurde – und vor allem eine, die nicht weniger wichtig ist als Muttis Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes …

Quellenangaben:
http://genderama.blogspot.de/2014/07/neue-studie-kinder-mit.html
http://www.queer.de/detail.php?article_id=21907

(Anm.: Mit kritischer Vorsicht genießbar)

Weiterführendes:

http://www.fthenakis.de/c2/Die_Rolle_des_Vaters_in_der_Familie
http://gaywest.wordpress.com/

 

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