Auf dem Blog „Geschlechterallerlei“ beschäftigt sich der Autor Jon Gunnarsson mit dem Thema zu den Gedanken einer, die „These-Antithese-Synthese“ betreffenden Thematik:

Antifeminismus

Der Männerrechtsbewegung wird oft vorgeworfen, sie konzentriere sich zu sehr darauf den Feminismus zu bekämpfen. Anstatt antifeministisch zu sein, solle sie lieber versuchen, den Dialog mit dem Feminismus zu suchen. In dieser Vorstellung soll es also gleichberechtigte Männer- und Frauenrechtsbewegungen geben, die jeweils auf die Interessen des jeweiligen Geschlechts schauen, so dass alle Stimmen beteiligt sind und keiner zu kurz kommt.

Das mag ja vielleicht eine ganz nette Fantasievorstellung sein, mit der Realität hat das aber wenig zu tun.

Im nachfolgenden und interessanten Beitrag wird auch erläutert, warum er es so sieht und wie er die aktuelle Situation wahrnimmt. Selbstverständlich beginnt im Anschluss eine Diskussion im Kommentarbereich über das Für und Wider zu diesem Artikel.

Meine Meinung dazu habe ich ebenfalls gepostet und möchte sie hier noch mal wiederholen (mit anonymisierten Namen der genannten Kommentatoren):

„.. So lange, wie diese Ideologen (meist weiblich) verbissen (fast) jede sachliche Diskussion und Anerkennung von Tatsachen verweigern (oder per kognitiver Dissonanz ignorieren), so lange Männerkongresse (hier in D, dort in Amerika) mit Gewalt bedroht werden – und so lange ein Opfer-Abo beansprucht wird, Männern mit *mimimi* oder “heul doch und kauf dir ‘nen Dauerlutscher”, MaleTears (und was weiß ich noch) überhäuft werden, wenn sie Miss-Stände aufzeigen – so lange bin ich gesprächsbereiter Antifeminist.

Dazu müssen diese ‘Damen’ aber erst mal liefern, denn die Herren taten es jahrzehntelang.

Und ich sehe es wie XY: Sie haben alles erreicht (und weit darüber hinaus), wollen aber immer mehr und noch mehr Privilegien für sich bzw. verlangen diese teilweise trotzig wie kleine Kinder.

YZs Einwand möchte ich teilweise widersprechen: Die Auswüchse im Familienrecht haben sämtliche Parteien in den 70ern verbrockt, jede auf ihre Weise. Der Ursprungsgedanke der FDP war z.B., dass nach einer Scheidung jeder für sich selbst verantwortlich ist. Dann kam die SPD, später die Grünen und meinten, dass das so nicht gehe, und die CDU/CSU mit ihrem ‚heiligen‘ Mutterschutzduktus setzte dem ganzen noch die Krone auf. Herausgekommen dabei ist eine Schuldhaftung des Mannes/Vaters, obwohl man das Schuldprinzip doch eigentlich auflösen wollte. Toll gemacht, wie so vieles in unserer ‘geliebten Bundesregierung’.

Und dazu trug und trägt der ebenfalls in den 70ern aufkeimende Feminismus eine Menge bei. Es war nicht nur die Infiltration der öffentlichen Meinung, sondern auch eine massive Einflussnahme auf die Parteien durch NGOs etc. Oder es bildeten sich vor allem Stilblüten (gelinde gesagt), innerparteiliche Interessenvertretungen wie die Frauenunion u.ä., die restriktiv Dinge wie Quoten oder ein Frauenstatut hervorbrachten.

Und das Resultat: Jede Frau/Mutter fühlt sich nun benachteiligt, sieht sich als Opfer und hat ein “das steht mir zu”-Denken entwickelt und verinnerlicht.

Mit diesem Tunnelblick wird nun fleißig weiter nach ‘patriarchaler Unterdrückung’ gesucht und sei es nur in Syntax und Semantik unserer natürlich gewachsenen Sprache.

Auch aus diesen genannten Gründen bin ich Antifeminist (und zwar außschließlich diese Ideologie und ihre Vertreter [w/m] betreffend)
– Und ich bin genauso Antifaschist wie Antikommunist.

Ich trete für Freiheit und Gerechtigkeit ein, sowie:
Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung,
denn am Letzteren mangelt es besonders ..“

Diese Haltung macht niemanden zum Frauenhasser, wie es heute so gerne #aufgekreischt wird. Diese Haltung ist in meinen Augen ein natürlicher Reflex auf das, was uns seit Jahrzehnten oktruyiert wird bzw. zu einer massiven (und wohl gewollten) Benachteiligung von Männern geführt hat – mit einem nicht abzusehenden Ende. Und ich lehne es ab, vorab im vorauseilenden Gehorsam zu postulieren, dass ich ja nichts gegen Frauen habe!

Demokratie meint übrigens auch nicht Gleich- oder Besserstellung eines Geschlechts – selbst wenn unsere Politikerinnen meinen, dass stünde so im Grundgesetz, Artikel 3.

I. Nachtrag & Sidekick: „Steven Sailers erste Regel zum Verständnis feministischer Vernebelungstaktiken

II. Nachsatz: Die Weimarer Verfassung von 1919 enthielt im übrigen und unter dem Artikel 109 die folgende Vorschrift:

Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben
staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten“

III. Und hier noch einer: „Reaktion von Agens bez. Wikimannia“
Mit ‚interessanten‘ Reaktionen von selbiger Autorin (fem).
Gleicher Anspruch gilt nicht immer, so scheint es wohl.
Mit Dank an Arne Hoffmann für die Sachlichkeit dort.

IV: Auch die „BBC“ zeigt etwas unter „trending“:
Meet the ‚Women against Feminism‘[Video, eng.]

V: Womit die SPD einst warb (1919, vgl. II.)

VI: „erzaehlmirnix“ bringt es als Comic auf den Punkt:
Meine Diskussion mit FeministInnnen“ (ansehen!)

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