Passt ja aktuell, solch eine Headline. Aber hier geht es um etwas Ernsteres: „Gender Mainstreaming“
Vor einigen Jahren fiel es mir schon auf, dass bei der Suche nach diesem Begriff, rund 50 Prozent der Treffer auf die deutsche Sprache entfielen. Das war bei Google, wie auch bei Bing oder anderen Suchmaschinen der Fall. Ein etwas erschreckender Zustand, wie ich schon damals fand. Aber alles ist noch zu toppen – deutsche Gründlichkeit halt. Denn was man hier für einen Moloch geschaffen hat, spottet jeder Beschreibung:
Google(US) Suche: Mehr als 1 Mio. Treffer
– Spracheinstellung DE:
Google(DE) Suche: 1,6 Mio Treffer!
Tooor, Tooor, Tooor – Tja, Quote ‚übererfüllt‘, würde ich mal sagen. Nun, das mag an den lokalen Einstellungen liegen, welche auch nicht durch die Eingabe der IP „74.125.224.72“ (o.ä.) auszutricksen zu sein scheinen (wie es ‚damals‘ mal ging) – sondern liegt wohl an einer massiven Dominanz bei der Umsetzung eines weltweiten Projektes, welches den Rest der Welt allerdings eher weniger zu interessieren scheint. Aber wir sind ja endlich wieder wer – selbst wenn es auf die Kosten einer ganzen Gesellschaft geht. Irgendwie kommt mir das bekannt vor: „Aus, das Spiel ist aus“
PS & Suchergebnisse Anno 2010:
– 1.000.000 Treffer weltweit
– 500.000 davon auf Deutsch
Also haben sich die Werte, wohl einseitig, in nur 4 Jahren verdreifacht. Wer andere bzw. validere Zahlen hat, nur her damit.
Falls Sie es nicht bereits kennen, gucken Sie mal hier hinein: http://www.danisch.de/blog/2014/06/25/ein-boesartiger-vortrag-eines-boesartigen-professors/. Sehr spannend und mit einigen überraschenden Erkenntnissen zum Problem des Genderismus sowohl in den USA wie auch in Deutschland.
Danke für den Hinweis, SalvaVenia. Arne Hoffmann kommentierte den Beitrag übrigens sehr lesenswert: Wie das „Bundesforum Männer“ Hass gegen Männer schürt
Ah, ebenso ein Dankeschön. Werde ich morgen mal reinlesen.
Deutschland ist Weltmeisterin!
Den Amis fällt wahrscheinlich eher auf, wie bekloppt dieser Begriff ist, weil sie noch Englisch können. So ein dummer Anglizismus kann hier leichter Karriere machen.
Wäre aber mal interessant, die genauen Ursachen zu erforschen, denn die Gender-Sülze kommt ja von Übersee in Form von Frau Butler.
So scheint es zu sein:
„So ein dummer Anglizismus kann hier leichter Karriere machen“:
– Gender Pay Gap
– Gender Diversity
– Gender Equality
– Gender Studies
und so weiter und so fort: Hauptsache Frauenförderung, pardon, ‚Weltmeisterin‘ in der Kreation neuer und dümmlicher Anglizismen. Weil es halt so wahnsinnig wissenschaftlich klingt, sich hinter Nonsens zu verbergen.
Ich denke nicht, dass manche Parteien, NGOs etc. damit nur „Gedöns“ meinen. Und ich befürchte, dass die nicht aufhören werden mit irgendwelchen Gaps. Sie werden weiter machen wie bisher – und immer mehr erstaunt darüber sein, welch‘ ein Gegenwind ihnen nun entgegen bläst (*ups*).
Lucas Schoppe brachte es heute auch gut auf den Punkt:
Lasst endlich die Feministinnen in Ruhe!