Liest sich das irgendwie falsch? Ist es auch:

Und zwar in jeder Hinsicht! Das Magazin „blu-News“ brachte einen interessanten Artikel zu dem Thema, welches mal nicht die Frauen als Opfer sieht, sondern klar die Fakten benennt. Unter anderem geht man auf die Geschlechterapartheit gegen Männer ein bzw. andere Bevorzugungen eines bestimmten Geschlechts:

„Hört auf, uns zu unterdrücken!“

Sie sind heute in vielen gesellschaftlichen Bereichen benachteiligt. Einseitige Förderung von Mädchen und Frauen in der Bildungspolitik, Zunahme von männlicher Arbeitslosigkeit aufgrund von frauenspezifischer Arbeitsmarktpolitik oder väterfeindliche Rechtspraxis in Familien- und Scheidungsfragen. Der männliche Teil unserer Gesellschaft sieht sich einer zunehmenden rechtlichen Benachteiligung und öffentlichen Diskriminierung ausgesetzt.

Dabei nimmt man u.a. Bezug auf die geschlechterpolitische Initiative MannDat, welcher ich an dieser Stelle recht herzlich zum 10-jährigen Jubliäum gratulieren möchte. Und man geht auch auf ähnliche Entwicklungen ein, wie es z.B. aktuell in der Schweiz geschieht.

Ein in Gänze lesenswerter Artikel, der bei manchem wohl auch ein Art ‚Erweckungserlebnis‘ bewirkte:

„Danke für den Artikel, in dem Ausmaß war mir das nicht bewusst. Ich beginne mich zu fragen, wann endlich wieder Vernunft als Leitgedanke in die Politik einzieht. Sehr traurig diese Entwicklung (nicht nur) in Deutschland. Ich habe das Gefühl, dass der Westen dabei ist sich abzuschaffen.“

Mit seiner Frage hat der Kommentator zum Beitrag wohl nicht unrecht. Allerdings ist auch zu spüren, dass der Widerstand in den Lesermeinungen oder auch Blogs bzw. den (selten) kritischen Medienberichterstattungen zunehmend wächst. Um nun aber den Bezug zur Überschrift wieder herzustellen:

„Wer Eier hat, hat zugleich die Ars*hkarte.

Männer werden schon als Kleinkinder darauf getrimmt, Frauen die Türe aufzuhalten, Frauen den eigenen Sitzplatz anzubieten, Frauen IMMER Recht zugeben, usw. Der Mann ist weniger wert als ein Hund.“

(Auszug aus einem anderen Kommentar zum Artikel)

Man kann ein Pulverfass nicht ewig deckeln und schon gar nicht, wenn die Lunte längst brennt. Wer nun meint, dass das Pendel noch nicht weit genug ausgeschlagen ist, der sollte sich mal fragen: Wie lange und wie weit denn noch – bis es mal so richtig knallt?

 

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