… ups, Männchen sollte es wohl heißen (wenn es denn um die in den 50ern grassierende UFO-Hysterie gehen würde). Wie auch immer, aktuell gibt es nun einen ‚Antwortenkatalog‘ der Frauenquotentruppe („Grüne“) mit ‚Geschlechter-dekonstruktionsattitüde‘, welcher alles als ‚Rechts‘ bezeichnet, was nicht in dessen eigenes und dikatorisches Raster passt:

Dumpfbackige Halbwahrheiten von den Grünen

Die Grünen haben eine unglaublich dumme Webseite veröffentlicht, mit dem Titel Fakten gegen braune Parolen (mittlerweile in “Fakten gegen rechte Parolen” umbenannt, aber die Weiterleitung zeigt ja, dass es vorher “braun” hieß).

Im Prinzip wäre das lobenswert, wenn hier tatsächlich Fakten präsentiert würden, die braune Parolen widerlegten.

Diese Webseite aber bekommt es nicht nur hin, Kritik an Frauenquoten und gegen Männer gerichtetem Sexismus mit Homophobie, Euro-Skeptik und Ausländerfeindlichkeit in einen Topf zu werfen, nein, sie tritt den Parolen auch noch mit “Antworten” entgegen, die oftmals nicht einmal ansatzweise irgendeinen Bezug zur oft nichtmal ansatzweise “braunen” Äußerung haben, die damit “widerlegt” werden soll …

Der lesenswerte Blogger „Aseman“ nimmt sich anschließend, analytisch zerlegend und gekonnt sezierend, dieses Pamphletes an, welches nicht nur entfernt an Rosenbrocksche ‚Studien‘ einer so genannten Heinrich-Böll-Stiftung (die unterstützt und mentorisiert durch das genderistische Gunda-Werner-Institut wurde) erinnert. So tut er es z.B. in diesem Konter auf den fett hervogehobenen Grünen-Unsinn-‚Beweis‘, welcher aus Erkenntnissen,
rechtes Gedankengut machen will:

“Männer haben es viel schwerer; Frauen sind doch längst das bevorzugte Geschlecht” ist z.B. die dritte aufgeführte, angeblich “rechte” und frauenfeindliche Aussage, die ich durchaus für eine vertretbare Meinung halte. Wenn man z.B. mal sieht, wie hoch der Anteil von Männern z.B. an Obdachlosen oder Toten bei Arbeitsunfällen ist, dass Männer für gleiche Straftaten härter verurteilt werden als Frauen, und wie teilweise versucht wird, Frauenquoten in Feldern hochzupushen, die Frauen anscheinend nicht einmal wirklich interessieren – wer hätte da noch nicht den Gedanken gehabt, dass das Berufs-Feministinnentum die Probleme, Ängste und Nöte von Männern absichtlich ignoriert und ins Lächerliche zieht (“derailing”), um derweilen die Förderung der eigenen Klientel immer weiter auszubauen, vor allem um damit auch den eigenen, sonst ja überflüssigen Job zu sichern?

Tja, diese Partei hat es schon schwer: Da bemüht sie sich in einem Frauenstatut um die Bevorzugung eines Geschlechts, schickt Männer diktarorisch vor die Tür, weil „schon zwei Männer und [nur] eine Frau geredet“ haben, animiert auch noch die Grüne Jugend zu femistischen „Selfies“ und was kommt als Dank auf deren merkwürdige ‚Rechtsauffassung‘?  Nichts als Häme, Spott und ‚rechte‘ Analysen. Dabei haben sie sich doch so viel Mühe gegeben mit: Veggie-days, Hexenverbrennungen („Benachteiligung von Männern aufzeigen und beseitigen – dies ist nicht unser politischer Wille“).

Schöne Grüne Welt – oder nicht? Auch der Wissenschaftsblog Sciencefiles meint dazu:

Grüne Fehlschlüsse gegen rechte Parolen

Angesichts der vielen Fehlschlüsse, der Taschenspielertricks und der Manipulationsversuche, die die Grünen auspacken, um die “rechte[n] Parolen” zu widerlegen, muss man feststellen: Hier soll der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben werden, mit kleinbürgerlich[um nicht zu sagen bourgeois)-grünpopulistischen Parolen.

Stellt sich abschließend die Frage, ob die Grünen selbst so dumm sind, wie es sich hier darstellt, oder ob sie ihre Wähler für so dumm halten, dass sie auf kleinbürgerlich-grünpopulisische Parolen hereinfallen.

Und recht hat er! Es ist unglaublich, was einem diese ‚Möchtegernvolkserziehungspartei‘ (nein, ich meine nicht die mit dem Nasenbart-Idioten vor 75 Jahren)  oktroyieren möchte/will. Tja, Anne will halt so manches …

Und der Urheber der „Frankfurter Erklärung“ gegen eine gesetzliche Frauenquote, welche auch ich mit unterschrieben habe, Prof. Günter Buchholz, hat ebenfalls so seine eigene Meinung hierzu:

Grüne Fehlschlüsse

Die in der öffentlichen Diskussion auf unterschiedlichen Feldern, darunter leider auch der Wirtschaftspolitik, ständig wiederkehrende Denkfehler sind eines der  besorgniserregenden Symptome gesellschaftlicher Dekadenz, die von den davon besonders Betroffenen am allerwenigsten bemerkt wird. Der dadurch verursachte Rationalitätsverlust ist ausgesprochen schädlich. Es geht zum Beispiel gar nicht um “links” oder “rechts”, und zwar deshalb, weil diese politischen Zuordnungen inhaltlich weitgehend unklar geworden sind …

Ich teile seine Meinung ausdrücklich! Wir leben scheinbar mittlerweile in einem feministisch und genderistisch real existierendem Irrenhaus, in dem, auf Kosten der Steuerzahler (du und ich), Pamphlete veröffentlicht werden, die einen Widerspruch geradezu zwingend notwendig erscheinen lassen müssen.

Mao, Adolf, Alice, das war und ist traurige Vergangenheit!
Heute gibt es halt auch wählbare Alternativen.

Und: Wie verlogen ist das denn?

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