Die, wegen ihres Einsatzes auch für Männer, politisch und feministisch geschasste Gleichstellungsbeauftragte, Monika Ebeling drehte in einem Kommentar die Geschlechter kurzerhand mal um, als sie einen Bericht über die ‚Bilder einer Ausstellung‘ der HBK (Hochschule für bildende Künste) kommentierte, zu der die „Braunschweiger Zeitung“ titelte:
„Kerle, Kerle, Kerle, Kerle, Kerle“.

Hintergrund dessen ist, dass eine s.g. Künstlerin, Ute Helmbold, sich auf einem Kontaktanzeigenmarkt anbot, um anschließend die ihr zugesandten Bilder zu abwertend karrikierenden Filzstiftzeichnungen mutierten zu lassen, was unter anderem an das hier erinnert. Die Anfragen haben Frau Prof. Ute H. im Übrigen sichtlich angewidert, wie es sinngemäß in diesem Lokal-Blatt dargestellt wird.

Weiber, Weiber, Weiber, Weiber, Weiber, Weiber

Wir bemühen uns hierzulande keine noch so kleine soziale Gruppe zu diskreditieren. Im Gegenteil sind wir hypersensibel. Jene die es dennoch wagen zu diskriminieren oder denen diesbezüglich ein Fauxpas passiert, werden schnellstmöglich und umfänglich abgestraft und/oder geächtet.

Niemand in unserem Land würde also den Versuch überstehen, dass Einparkverhalten von Schwarzafrikanern gegenüber Weißen ins Verhältnis setzen zu wollen. Es gilt als verwerflich bei Straftaten auf die Nationalität der Täter hinzuweisen, weil dies zu Vorurteilen gegenüber Menschen anderer Nationalitäten führen könnte. Jemanden aufgrund seiner Religion zu diskreditieren ist ebenso ein Tabu.

Nur beim Geschlecht, da lassen wir uns so einiges gefallen. Männer in Misskredit zu bringen geht immer.  Diese Form der Diskriminierung von Männern geschieht offen, täglich und ohne, dass jemand die Verursacher zur Rechenschaft zieht.

Hier ein Beispiel aus der regionalen Presse. Zur Veranschaulichung ändere ich das Geschlecht des Originaltextes von männlich in weiblich.

Wo sie recht hat, hat sie nun mal recht. Und deshalb habe ich mir auch erlaubt, eine etwas ‚vorbelastete‘ Überschrift zu wählen. Den Original-Beitrag über den Monika Ebeling schrieb (und ihn persiflierte), kann man übrigens in ihrem Artikel verlinkt wiederfinden.

Nichts macht wohl mehr Spaß, als auf den heterosexuellen weißen Mann zu dreschen – und nichts wird so widerstandslos(?) hingenommen, wie diese ‚Verkritzelung‘ und Lächerlichmachung von Menschen, die lediglich Kontakt suchten; nachdem sie dazu aufgefordert wurden.

Man stelle sich das Ganze nur mal anders herum vor: Ein emannzer setzt eine Kontaktanzeige in einem einschlägigen Portal auf – und karrikiert anschließend mit Wachsmalstiften die ihm zugesendeten Bilder von erschlafften Brüsten, verhornhauten Fußsohlen oder Krähenfüßen über dem Schmerbauch, welcher die -in Alarmfarben überlackierten Fußnägel- gnädig bedeckt. Und anschließend macht er hernach eine Ausstellung zu diesem Thema, welche von der Presse medial bejubelt wird. Tja, was wäre dann wohl los in diesem, unserem #Aufkreischland?

Die Kommentare in der „Braunschweiger Zeitung“ sprechen jedenfalls für sich.

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