Ups, das war jetzt echt vulgär.

Aber im Ernst, die Überschrift ist tatsächlich so gemeint und ich hätte übrigens auch „Pipi in der Hose!“ schreiben können. Auslöser für diesen Beitrag ist ein Kommentar zu einem Kommentator, den ich hier, zum Beitrag von „evilmichi“ im außerordentlich lesenswerten Blog von „Geschlechterallerlei“ hinterließ.

Tja, warum denn nun diese provokante Überschrift? Ganz einfach: Weil eine ganze Generation in die Geiselhaft der so genannten „Political Correctness“ genommen wurde und wird, bzw. sich teilweise auch dementsprechend verhält.

Man spürt, dass etwas nicht stimmt im Land – aber man hält dennoch den Mund und sagt besser garnichts, als dass man sich angreifbar macht. Es erinnert mich an einen Praktikanten, Student, welcher bei mir vor einem Jahr tätig war und dessen Professorin für VWL gleichzeitig auch „Frauen-„, ach nein, heißt ja jetzt „Gleichstellungsbeauftragte“, war und ist. Er meinte sinngemäß, dass sich ein Wehren nicht lohnt und nur Ärger bringt. (Ihm brachte diese Einstellung  übrigens nur noch mehr Nachteile).

Was soll man dazu nun noch schreiben, wenn im oben genannten Blog bei manchen Kommentaren ein ähnlicher Pessimismus vorherrscht, „.. weil meine Position enorm leicht diskreditiert und auf einer moralischen Ebene attackiert werden kann ..“? Das soll den Schreiber nicht diskreditieren, sollte aber zum Nachdenken anregen, wie es überhaupt soweit kommen konnte, in dieser, unserer s.g. freiheitlich-demokratischen-Grundordnung.

Ich meine, man kann auch lächeln und dabei trotzdem ’shice‘ sagen.
Und man sollte nicht alles essen, was einem vorgesetzt wird …

Dies‘ gilt, denke ich, für Alle
– generationenübergreifend

Nachtrag: Es ging mir nicht darum, den zuletzt Zitierten anzugreifen, denn er schreibt u.a. auch bei „Alles Evolution“ tolle Kommentare. Ich wollte an diesem Beispiel lediglich aufzeigen, was offenbar in unseren Köpfen an ‚herrschender Meinung‘ im Stockholm-Syndrom-Stil vorherrscht und unsere Gesellschaft lähmt.

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