Tja, bei Heinrich Böll und seiner Stiftung gärt es. Nicht weil Gunda Werner bei „Let’s dance“ mal wieder nicht eingeladen wurde – und auch nicht, weil Heide Simonis nun schon seit Jahren keinen Vorsitz in der SPD mehr hat.

Nein, es rumpelt, weil die eher feministische „Zeit“ es wagte, zu fragen:
„Was will das Weib?“

Heide Oestreich ist laut Genderama beunruhigt darüber, das nun über Frauen auch kritisch geschrieben bzw. der Feminismus infrage gestellt wird. Und daher konnte sie nicht umhin kommen, nach fast einem Monat eine Replik auf diesen, für sie wohl kaum zu ertragenden Bericht zu schreiben:

Was will das Weib? Das fragte sich nicht nur weiland Sigmund Freud, nein, auch die Wochenzeitung Zeit stellt die Frage erneut zum Internationalen Frauentag – und ist in den vergangenen hundert Jahren offenbar nicht schlauer geworden ist.

Aber halt, Autorin Mariam Lau weiß, was Frauen wollen: Das Weib will eigentlich einen Mann und ein Kind. Der Feminismus aber hindert sie daran, weil er Misstrauen sät, mit seiner „Armada von Frauenbeauftragten“. Und seiner Männerfeindlichkeit. Und irgendwie ist er auch an den vielen Abtreibungen in Deutschland schuld.

Interessant, wie Mainstream-Medien im Moment immer antifeministischer werden.

Mmh, der Mainstream wird antifeministischer?

Wie viel Panik muss man eigentlich schieben, um solch einen Artikel zu schreiben? Ist es nun ein Sakrileg, die Heilige Kuh Feminismus mal zu kritisieren – und wenn ja, wen erreicht Heide Oe. eigentlich damit?

Was soll’s, es ist ja bald Ostern, da hoppeln dann die Hasen und Andere gehen ihre Eier suchen …

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