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Das Zitat ist nicht von mir,
sondern von Peter Hahne, ZDF
bzw. entnommen einer Umfrage

In der Programmankündigung „Aufstand der Männer“ hört und sieht sich das so an:

„Verlierer der Emanzipation?“ (Video)

Hahne sagt und fragt: Sind die Machtverhältnisse möglichweise zum Nachteil der Männer gekippt? Eine neue Männerbewegung prangert diesen Missstand an und fordert mehr Aufmerksamkeit für Probleme und Bedürfnisse des vermeintlich starken Geschlechts. Zu recht …

Dabei werden auch die Teaser genannt:

Männer gehen malochen, für Frauen bleiben die drei K: Kinder, Küche, Kirche. Das war einmal! Feministinnen haben in den vergangenen Jahrzehnten erhebliche Erfolge im Kampf um die Gleichstellung der Frau erzielt. Aber ist diese Entwicklung einen Schritt zu weit gegangen? Sind die Machtverhältnisse möglichweise zum Nachteil der Männer gekippt? Eine neue Männerbewegung prangert diesen Missstand an und fordert mehr Aufmerksamkeit für Probleme und Bedürfnisse des vermeintlich starken Geschlechts. Zu recht, oder soll die Emanzipation der Frau rückgängig gemacht werden? Darüber diskutieren bei „Peter Hahne“ die Journalistin Elisabeth Raether und der Männerexperte Dr. Walter Hollstein.

Der „Männerforscher“ Walter Hollstein wurde zu dieser Diskussion eingeladen und bekommt als Gegenspielerin Frau Raether von der feministischen „Zeit“ … Mal sehen, was daraus wird. Genderama kommentierte die Programm-Ankündigung übrigens wie folgt:

Ernsthaft: Ich bin sehr angetan davon, dass jetzt, wo der Umgang von Männerrechtlern mit Feministinnen in den Blogs unserer Bewegung ohnehin gerade heiß diskutiert wird, zwei Menschen zu einem ZDF-Talk aufeinandertreffen, von denen einer praktisch durchgehend dieselbe Haltung wie Genderama vertritt, während seine Kontrahentin gerade keine Betonfeministin ist, mit der man sich das Gespräch auch sparen könnte, sondern eine geschlechterpolitisch aufgeschlossene, moderne junge Frau. Findet da am Ende doch noch etwas wie ein „Wandel durch Annäherung“ statt

Mann darf auf das Ergebnis gespannt sein. Und es wäre wünschenswert, endlich diesen Diskurs medial nicht nur zu beginnen – sondern ihn auch konsequent ins kritische Bewusstsein der Menschen zu bringen. Denn die folgende Punkte wurden und werden gesellschaftlich seit Jahrzehnten im öffentlichen Diskurs stoisch, teils auch ignorant, immer wieder ausgeklammert (alle folgenden kursiven Zitate stammen aus der Programmankündigung):

– „Psychische Krankheiten, höhere Suizidraten und der ständige Druck
– „Schon in der Schule weisen Jungen heute schlechtere Leistungen auf
– „Er muss Sicherheiten bieten und darf sich keinerlei Misserfolge leisten
– „Eine Rollenverteilung [..] können sich Frauen [..] nur schwer vorstellen“

Mir würden spontan dazu noch ein paar Ergänzungen einfallen, wie z.B. „Benachteiligung im Familienrecht“, „Frauenquoten“, „Erhöhtes Strafmaß für Männer“, „Opfer-Abo der Frauen“, „Wehrpflicht (r.i.p.)“ oder „Sterben 5 Jahre früher“ usw.usf. Aber sehen wir es schlussendlich auch mal etwas positiver:

Der Sendetermin im ZDF, mit Elisabeth Raether, Walter Hollstein und „Peter Hahne“ ist am 30. März.

 

 

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